Brüssel ernannte deutschen Dirk Schübel Sonderbeauftragten für Kosovo, RI.

Der Rat der Europäischen Union hat Dirk Schebel zum neuen EU-Sonderbeauftragten für Kosovo ernannt. Die Ankündigung erfolgte am Montag durch den Rat der Europäischen Union offizielle Seite.
Im Rahmen der Entscheidung wird Schübel am 1. September 2026 mit einem ersten zweijährigen Mandat nach dem estnischen Diplomat Aivo Orav, der seinen Posten im März dieses Jahres zur Aufnahme in die Türkei freigegeben hat, sein Amt aufnehmen.
Die offizielle Ankündigung ist ein hochrangiger europäischer Diplomat mit langjähriger Erfahrung in Führungspositionen im Europäischen Außenministerium (EEAS), der Europäischen Kommission und dem Auswärtigen Amt Deutschlands. Derzeit ist er Chef der russischen Division beim EAD.
Zuvor war er von 2022 bis 2024 Sondergesandter der EU für Östliche Partnerschaft. Außerdem war er von 2019 bis 2022 Chef der EU-Delegation in Weißrussland und von 2009 bis 2013 in Moldawien, wo er eine Schlüsselrolle bei der Förderung des Engagements der Europäischen Union in der östlichen Nachbarschaft spielte.
Dem EU-Rat zufolge konzentriert sich das Mandat des Sonderbeauftragten für das Kosovo auf die Förderung eines stabilen, demokratischen und multiethnischen Kosovo und unterstützt die europäische Perspektive des Landes durch öffentliche Kommunikation und Engagement mit Institutionen.
Sie wird die Fortschritte bei den politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Prioritäten überwachen, zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, zum Schutz der Menschenrechte und der nicht kommunalen Gemeinschaften beitragen und die politische Koordinierung der Europäischen Union im Kosovo fördern.
Ebenso wird Schübel politische Leitlinien für die EU-Mission für Rechtsstaatlichkeit im Kosovo (EULEX) vorlegen und den Dialog zwischen Kosovo und Serbien unterstützen, um die regionale Stabilität und gute Nachbarschaft zu stärken.











