Merz aus Tivat: Wenn wir seit 13 Jahren kein neues Mitglied angenommen haben, so zeigt dies, dass es auch Mängel seitens der Europäischen Union gibt.

Bundeskanzler Friedrich Merz lobte auf dem Gipfeltreffen der westlichen Balkanländer mit der EU in Tivat, dass der Erweiterungsprozess der Europäischen Union sehr langsam sei und dass neue Ideen erforderlich seien, um die Länder der Region weiter zur Umsetzung von Reformen zu ermutigen.
Er warnte, dass die Europäische Union auch zeigen sollte, dass sie in der Lage sei, weiter zu wachsen.
Er bestätigte außerdem, dass die deutsch-französische Initiative während des Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU und des Westbalkans auf dem Tisch stehen werde.
Natürlich gibt es eine Reihe von Fragen, die wir beantworten müssen, und wir müssen gemeinsam antworten. Aber alles zeigt, dass dieser Teil Europas eine europäische Perspektive hat und zur Europäischen Union gehört. Wenn wir ein neues Mitglied seit 13 Jahren nicht angenommen haben, so zeigt dies, dass es auch Mängel seitens der Europäischen Union gibt. Genau das wollen wir heute überwinden, sagte der deutsche Kanzler vor dem Gipfel.
Merz bestätigte, dass vor dem Gipfel mehrere Treffen mit Vertretern der Region stattgefunden hätten. Er äußerte die Hoffnung, dass unter den Teilnehmern eine Einigung erzielt werde, damit später in Brüssel neue Ideen umgesetzt werden könnten.
Ich bin ermutigt von den Diskussionen, die wir heute Morgen hatten. Aber wir haben noch viel zu tun. Die Arbeit ist jedoch erreichbar. Einige Länder, insbesondere das Gastland, haben bereits ein Niveau erreicht, in dem wir sehr bald gemeinsame Ergebnisse erzielen können. Ich hoffe, dies geschieht”, sagte Friedrich Merz. Periskop.










