Deutsche Marine bereitet sich auf die Mission Hormuz vor

Bundeskanzlerin Merz begrüßte die Unterzeichnung des US-Iran-Abkommens und sagte, Deutschland könne mit Schiffen helfen, Marineminen zu reinigen und die Navigationsfreiheit in der Straße von Hormuz zu sichern.
Bundeskanzler Friedrich Merze begrüßte die Unterzeichnung des US-Iran-Abkommens sowie den Waffenstillstand und sorgte für einen sicheren Durchgang durch die Hormus-Straße. Er erklärte auch, dass die deutsche Regierung erklären würde, wie sie bei diesen Bemühungen helfen könne, indem sie beispielsweise Schiffe zur Befreiung von Meeresminen oder zur militärischen Unterstützung der vereinbarten Maßnahmen anbot. Merz sagte, dass, bevor eine solche deutsche Militärmission ins Leben gerufen werden kann, sie ein Mandat oder eine andere Rechtsgrundlage vom Bundestag braucht, und fügte hinzu, dass das Thema umfassend diskutiert und geduldig diskutiert werden wird.
Der luxemburgische Premierminister, Luc Frieden, begrüßte auch “jedes Abkommen, das zum Frieden führt”. Er fügte jedoch hinzu, dass noch Teile fertiggestellt werden müssen. Frieden betonte, dass Hormuz Strait für die Welt wichtig ist und Frieden und Stabilität erfordert, die ihm zufolge Luxemburg bereit ist, sicher zu helfen.
Deutsche Marine bereitet sich auf die Mission Hormuz vor
Die deutsche Marine hat bereits im Roten Meer zwei Schiffe für eine mögliche Mission an der Hormuz-Straße eingesetzt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums überquerte das Schiff zur Minenräumung „Fulda” und lieferte Schiff „Mossel” den Suezkanal und nahm den Kurs zum Hafen von Gibuti, wo sie voraussichtlich für eine mögliche Mission eingesetzt werden.
Der Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte im Rahmen eines NATO-Verteidigungsministertreffens in Brüssel, Deutschland wolle bei Bedarf schnell reagieren. Schiffe werden Teil einer möglichen Seefreiheitsmission sein und werden durch Minenräumungssysteme, Taucher und Verteidigungskräfte unterstützt.
Abwesendes Mandat ist für die Verteilung nicht erforderlich
Laut Pistorius ist immer noch unklar, ob es wirklich eine Mission für die Entfernung der Hormuz Strait geben wird. Vieles hängt von der weiteren Durchführung von Gesprächen zwischen den USA und Iran ab. Nach Angaben des Schifffahrtsministers ist vom Bundestag kein Mandat erforderlich. Der Umzug erfolgt im Rahmen des deutschen Beitrags zur EU-Marinemission “Aspides”. An Bord der beiden Schiffe sind etwa 140 Soldaten. (REL)












