Sie suchen Asyl in der Schweiz? Facebook und Twitter Warnung

Sie suchen Asyl in der Schweiz? Facebook und Twitter Warnung

Asylsuchende in der Schweiz können ihre Social-Media-Profile im Rahmen ihrer Bewerbungsprozesse nach lokalen Medienberichten bald überprüfen. Journal ) NZZ am Sonntagı kündigte an, dass die Schweizer Behörden die Daten von Facebook- und Twitter-Konten eines Bewerbers überprüfen werden, um Asylanforderungen zu untersuchen. [...]

Journal ) NZZ am Sonntagı kündigte an, dass die Schweizer Behörden die Daten von Facebook- und Twitter-Konten eines Bewerbers überprüfen werden, um Asylanforderungen zu untersuchen. Ein Sprecher des Staatssekretariats für Migration sagte dem Papier, dass Informationen, die in diesen sozialen Profilen veröffentlicht wurden, ein besseres Verständnis der Umstände einer Person bringen könnten.

“Von Informationen, die Asylsuchende in sozialen Netzwerken veröffentlichen, kann es möglich sein, Rückschlüsse zu ziehen, die für den Asylprozess wichtig sein könnten, wie z.B. Verweise auf die Beziehungen der Familie”, sagte der Sprecher in einer von SwissInfo zitierten Erklärung.

Nun wurde eine Arbeitsgruppe geschaffen, um Regeln darüber festzulegen, wie und unter welchen Bedingungen soziale Medien Informationen erhalten werden können.

Anwälte für die Strategie verweisen auf den Fall einer nigerianischen Person, die in der Schweiz im Jahr 2016 Asyl beantragt hat, weil er in seinem Land verfolgt wurde. Nachdem er Bilder gefunden hatte, die seine Frau online veröffentlicht hatte, erfuhren die Ermittler, dass er nicht aus Nigeria gekommen war, sondern aus Spanien, wo er unter einem anderen Namen lebte. Ein Deportationsbeschluss wurde von den Anwälten des Mannes eingelegt und argumentierte, dass die menschliche Privatsphäre verletzt worden sei. Die Beschwerde wurde von einem Bundesgericht abgelehnt.

Laut der gemeinnützigen Gruppe erhielt die Schweiz im vergangenen Jahr mehr als 18.000 Asylanträge, darunter eine Rekordzahl von Menschen, die in anderen europäischen Ländern leben. Die meisten Anwendungen außerhalb Europas waren aus Eritrea, Syrien und Afghanistan.

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