EU-Feingeld Google bei 890m Euro

Die Europäische Union hat Google mit einer Geldbuße von 890 Mio. Euro für die Verletzung digitaler EU-Vorschriften verhängt. Laut der Europäischen Kommission bevorzugte das Unternehmen seine Forschungsmaschine und Google Play Apps Store, die den Wettbewerb beeinträchtigen.
Digital Affairs Commissioner Henna Virkkenn sagte, Google hat nicht rivalisierenden Unternehmen die gleiche Sichtbarkeit bei Google Serch gegeben und hat begrenzte App-Entwickler, um Kunden billigere Alternativen außerhalb von Google Play anbieten.
Die Europäische Kommission warnte, dass Google mit anderen Geldstrafen konfrontiert werden könnte, wenn sie die EU-Vorschriften nicht einhält.
Die für Wettbewerb zuständige Kommissarin Teresa Ribera sagte, dass die Produkte wegen ihrer Qualität erfolgreich sein sollten und nicht, weil sie von dem Unternehmen, das die Suchmaschine kontrolliert, bevorzugt werden. Sie fügte hinzu, dass die Verbraucher über bessere Angebote informiert werden sollten.
Die EU betrachtet Google und das Mutter-Alphabet-Unternehmen als einen <x0Wgateper" (Digital Scholar) zusammen mit Unternehmen wie Amazon, Apple, Meta, Microsoft und ByteDance, die den Zugang der Verbraucher zu digitalen Märkten kontrollieren.
Google-Führer Kent Walker kritisierte die Entscheidung, die Geldbuße würde nützliche Forschungsfunktionen schaden und den Schutz der Nutzer bei Google Play schwächen.
Die EU stärkt seit Jahren die Regeln, um die Macht großer technologischer Unternehmen einzuschränken. 2018 wurde Google wegen Missbrauchs der beherrschenden Position des Android-Systems mit einer Geldstrafe von 4,3 Milliarden Euro belegt.
Kürzlich hat die EU auch gegen andere Technologieunternehmen Maßnahmen ergriffen, AliExpress wegen Verletzung der Sicherheitsvorschriften verurteilt und Meta davor gewarnt, die sogenannten"Idsaint"-Variationen ("x1>) auf Facebook und Instagram zu ändern. /Telegrafie/











