Ehemaliger norwegischer Diplomat: Die Beseitigung der fehlenden Daten ist möglich, aber die Herausforderungen bleiben im Kosovo

Norwegens ehemaliger Außenminister und Vorsitzender der Internationalen Kommission für Vermissten (ICMP), Knut Vollebach, in einer Videopräsentation auf der “Memory Bridges, die im Juni in Pristina stattfanden, sprach von ungelösten Herausforderungen im Zusammenhang mit vermissten Personen im Kosovo und der Bedeutung, ihr Schicksal weiterhin aufzuhellen.
Vollebach betonte, dass fast drei Jahrzehnte nach dem Kosovo-Konflikt rund 1.600 Menschen nach wie vor ausgestorben sind, während ihre Familien nicht den Schmerz der Unsicherheit oder die Notwendigkeit von Antworten reduziert haben.
Laut ihm, alle ungelösten Fälle und erfordert weiterhin institutionelle, politische und wissenschaftliche Engagement.
Er lobte die Rolle der Internationalen Kommission für Vermisste (ICMP) im Kosovo und betonte, dass durch moderne Identifizierungsmethoden, insbesondere DNA-Tests, mehr als 2.600 Vermisste dazu beigetragen wurden, das Schicksal von Menschen zu verwischen.
Vollebach forderte eine Überarbeitung der noch ungelösten Fälle anhand der fortschrittlichsten forensischen und wissenschaftlichen Techniken. Er betont, wie wichtig es sei, frühere Identifikationen, die hauptsächlich auf Kleidung und persönlichen Gegenständen basieren, zu überprüfen sowie eine weitere Analyse nicht identifizierter Mörtel in den jeweiligen Institutionen zu speichern.
Er betont, dass die Stärkung lokaler Institutionen, einschließlich der Kosovo-Agentur für Rechtsmedizin und der Regierungskommission für Vermisste, sowie die weitere regionale Zusammenarbeit für den Abschluss dieses Prozesses von entscheidender Bedeutung sind.
== Weblinks ==== Einzelnachweise == Es hat mit dem Umgang mit ihm auf ehrliche, menschliche Weise und in Übereinstimmung mit der Rechtsstaatlichkeit zu tun, sagte Vollebach.
Der Abschluss des Prozesses für Vermisste würde nicht nur die Erfüllung eines Engagements für Familien bedeuten, die noch Antworten erwarten, sondern auch einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Übergangsgerechtigkeit und Versöhnung im Kosovo darstellen.











