Acht Tonnen Kokain beschlagnahmt in Deutschland im Wert von 500 Mio. Euro

Die deutschen Zollbehörden haben in den letzten Jahren eine der größten Arzneimitteloperationen durchgeführt und mehr als 8 Tonnen Kokain im Hafen von Jade-Weeser in Wilhelmshaven sequenziert. Der Wert der Drogen auf dem illegalen Markt wird auf rund 500 Millionen Euro geschätzt.
Laut Aurichs Staatsanwalt und der Generaldirektion Zoll in Koln wurden die Betäubungsmittel am 9. Februar in einem Container entdeckt, der aus Westafrika gekommen war.
Die Entdeckung erfolgte bei einer Routine-Röntgensuche durch die Inspektionseinheit des Oldburger Zollamtes. Während des Scans bemerkten Offiziere Frachtunregelmäßigkeiten, die zu einer detaillierten Inspektion des Containers führten, schreibt Deutsche Medien.
Im Inneren wurden mehr als 400 Pakete in schwarze Blätter verpackt gefunden. Laut Ermittlern enthielt jedes Paket etwa 20 harte - verpackte Kokainblöcke, wodurch der Gesamtbetrag auf über 8 Tonnen beschlagnahmt wurde.
Die Behörden stellten außerdem fest, dass die Organisatoren des Menschenhandels GPS-Sender in das Paket aufgenommen hatten, mit dem Ziel, den Frachtstandort während des Transports weiter zu überwachen, Klankosova.tv.
Um mögliche Versuche krimineller Gruppen zu vermeiden, Drogen zurückzugewinnen, wurde die gesamte beschlagnahmte Menge in Deutschland unter strenger Sicherheit zerstört.
Aus taktischen und investigativen Gründen wurde der Fall für mehrere Monate geheim gehalten. Untersuchungen und internationale Zusammenarbeit führten zur Verhaftung von zwei Personen, die der Leitung des kriminellen Netzes verdächtigten. Sie wurden Mitte Mai von spanischen Behörden während einer Operation in der Provinz Almeria verhaftet, wo ein kontrollierter Container installiert wurde. Einer der Verhafteten ist der Leiter einer Importfirma.
Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil begrüßte die Operation als einen bedeutenden Schlag für den internationalen Drogenhandel.
“Die Auswahl von acht Tonnen Kokain in einer einzigen Operation stellt einen großen Schlag auf internationale kriminelle Netzwerke dar, sagte er.
Klingbeil kündigte auch an, dass er dem Regierungskabinett bald das Gesetz über die Finanzjustiz im Zollbereich vorlegen werde, das darauf abzielt, die Kompetenzen und technischen Mittel des Zollwesens bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität zu stärken.











