Ebola ist außer Kontrolle im Kongo, Hunderte infiziert und Dutzende Opfer des tödlichen Virus

Die Ausschreibung für die Verbreitung des tödlichen Ebola-Virus wächst in der Demokratischen Republik Kongo, während die Gesundheitsbehörden eine rasche Zunahme der Verdachtsfälle und Opfer melden.
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bisher 671 Verdachtsfälle festgestellt und 160 Opfer glaubten, ihr Leben durch das gefährliche Virus verloren zu haben.
Die Behörden bestätigten, dass 64 Infektionen und sechs Todesfälle durch Labortests als Ebola-Fälle überprüft wurden. Inzwischen warnte die Weltgesundheitsorganisation, dass reale Zahlen viel höher sein könnten, da nicht alle Fälle rechtzeitig gemeldet werden.
Die Situation hat auch in den Nachbarländern Bedenken geäußert. In Uganda kündigte das Gesundheitsministerium an, dass nur zwei Fälle im Zusammenhang mit Bürgern aus dem Kongo identifiziert wurden. Einer der Patienten ist verstorben, während der andere nach der Behandlung negativ resultierte und weiterhin unter ärztlicher Überwachung gehalten wird.
Nach Angaben der afrikanischen Zentren für die Bekämpfung und Prävention von Krankheiten begann die eigentliche Explosion vor etwa zwei Monaten in der Provinz Ituri, nordöstlich des Landes, nahe der Grenze zu Uganda und Südsudan. Dies gilt seit 1976 als Ebolas 17. Explosion in der Demokratischen Republik Kongo.
Experten betonen, dass sich die derzeitige Epidemie auf die seltene Budibugyo-Version bezieht, für die es noch keine spezifischen Impfstoffe oder Behandlungen gibt, was die Situation noch alarmierender macht.
Das Ebola-Virus, bekannt für seine hohe Sterblichkeitsrate und schnelle Ausbreitung durch Körperflüssigkeit Kontakt oder infizierte Personen, bleibt eine der schwerwiegendsten Gesundheitsgefahren auf dem afrikanischen Kontinent. Es wird angenommen, dass die Epidemie von 2014 bis 2015 in Westafrika mehr als 11.000 Opfer verursacht hat.












