EU vergibt erste Fonds, Kosovo verliert 900m Euro aufgrund fehlender Versammlung

Die Europäische Union hat die ersten Mittel für Albanien, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien im Rahmen des Entwicklungsplans für den westlichen Balkan ausgezahlt, während Kosovo noch von der fehlenden Ratifizierung des Kreditvertrags mit der EU profitiert. Albanien hat über 64,5 Millionen Euro profitiert, während Mazedonien [...]
Albanien hat mehr als 64,5 Mio. Euro profitiert, während Nordmazedonien und Montenegro seit März und Mai dieses Jahres an dem Fonds teilgenommen haben. Inzwischen wurden in Serbien 51,7 Mio. Euro in weichem Kreditform sowie weitere 59 Mio. Euro in Zuschüssen und Darlehen über den Investitionsrahmen für den westlichen Balkan eingeplant.
Kosovo wird insgesamt rund 882m Euro von 2027 ʹ vor allem pro Kopf in der Region profitieren, aber das Fehlen einer funktionalen Versammlung war nicht in der Lage, die internationale Vereinbarung zu ratifizieren, die zwei Drittel der Stimmen der Abgeordneten erfordert. Damit wurde sogar die erste Zahlung von ca. 61m Euro nicht vorgenommen.
Der Wachstumsplan umfasst etwa 30 Reformen und 100 Aktivitäten in Schlüsselbereichen wie Energie und digitale Transformation, Entwicklung des Privatsektors, Rechtsstaatlichkeit und Humankapital. Die Hilfe wird zweimal jährlich aufgeteilt, hängt jedoch von der Erfüllung der Bedingungen und dem Engagement der Parteien für den Dialog zur Normalisierung ab./Periscopi/












