Deutschland begrüßt Senkung der Spannungen im Norden: Nun ist der Dialog der Schwerpunkt

Deutschland begrüßte heute die Verringerung der Spannungen zwischen Serbien und Kosovo, lehnte sich jedoch ab, sich über das Gebot des Kosovo für mehr NATO-Friedenshelfer in der Region zu informieren. “Dies ist ein gutes Zeichen, dass beide Seiten einander näher gebracht haben und dass die serbische Minderheit im nördlichen Kosovo die Barrikaden” entfernt hat, sagte der Stellvertreter. [...]
Dies ist ein gutes Zeichen, dass beide Seiten einander näher gebracht haben und dass die serbische Minderheit im nördlichen Kosovo die Barrikaden” entfernt hat, sagte die stellvertretende Sprecherin der Regierung, Christiane Hoffman in Berlin.
Es bezieht sich auf Barrikaden von serbischen Militanten, die in Dutzenden von Orten im nördlichen Kosovo eingerichtet wurden und die Zugangsstraßen an zwei Grenzpunkten mit Serbien blockieren.
Die Kosovo-Regierung hat ihren größten Grenzkontrollpunkt mit Serbien wieder eröffnet.
“Priorität ist nun für den Dialog zwischen Serbien und Kosovo, der weiterhin unterstützt wird. Die deutsche Regierung tut dies sehr aktiv”, sagte Hoffman.
Deutschland bekräftigte auch seine Unterstützung für die Vermittlungsbemühungen der Europäischen Union.
Weder die Regierung noch das Außenministerium haben sich jedoch auf die Forderung des Kosovo-Premierministers Albin Kurti zur Stärkung der NATO-Präsenz im Kosovo geäußert.
“Eine deutliche Zunahme der NATO-Soldaten und militärische Ausrüstung in unserem Land würde die Sicherheit und den Frieden im Kosovo und im gesamten westlichen Balkanbereich verbessern”, sagte Kurti der deutschen Zeitung “Die Welt”.
Die NATO-geführte Verteidigungskraft KFOR hat seit 1999 die Sicherheit im gesamten Kosovo sichergestellt. Es hat derzeit fast 38.000 Mitglieder, darunter etwa 70 deutsche Soldaten.












