Cum-Ex Skandal: Ermittler überprüfen die E-Mails an Kanzler Scholz

Die Ermittler in Deutschland haben die E-Mails von Bundeskanzler Olaf Scholz auf eine umfassende Untersuchung eines großen Steuerskandals untersucht, der die Regierung Milliarden Euro kostete, berichtete Hamburger Abendblatt am Montag. E-Mails wurden im März untersucht und deckten den Zeitraum ab 1. Januar 2015 ab, als Scholz Bürgermeister der Stadt war [...]
E-Mails wurden im März untersucht und deckten den Zeitraum vom 1. Januar 2015 ab, als Scholz Bürgermeister der Stadt Hamburg war.
Scholz war bis 2018 im Amt, als er Finanzminister im Kabinett der ehemaligen Ancelare Angela Merkel wurde.
Zum ersten Mal im Jahr 2017 zu sehen, umfasste Betrug “cum-ex” zahlreiche Teilnehmer, die schnell Aktien um den Tag der Spaltung tauschten, um mehrere Steuersenkungen für eine einzige Zahlung zu verlangen.
Zehn Menschen wurden wegen des Skandals in Deutschland angeklagt, darunter Banker, Aktionäre, Rechtsanwälte und Finanzberater.
Die Untersuchung wurde nun auf eine Entscheidung der Finanzbehörden in Hamburg City aus dem Jahr 2016 ausgeweitet, um ein Angebot zur Rücknahme von 47 Mio. Euro Steuern von der Privatbank M. M. Warburg auf solchen quam-ex-Handel aufzugeben.
Ermittler überlegen, ob und wie politische Zahlen diese Entscheidung beeinflusst haben.
Scholz wird am kommenden Freitag von einer parlamentarischen Kommission in Hamburg zum zweiten Mal auf den Skandal getestet.
Sein Sprecher Stephen Hebestreet erklärte Hamburger Abendblat, dass er sich der Untersuchung von Scholz-E-Mails nicht bewusst sei.
Er fügte hinzu, dass “nichts zu verbergen hat”.
Deutsche Medien hatten berichtet, dass kurz nach einem Telefongespräch zwischen Scholz und dem ehemaligen Chef der Warburger Bank, Christian Olearius, die Steuerbehörden 47 Millionen Euro an das Unternehmen ablegten.
Aber Scholz hat sich geweigert, Hamburgs Steuerbehörde auf Warburgs Cum-ex-Aktivität zu drängen.












