UN-Generalsekretär: Frieden, Stabilität, Entwicklung hängen vom Fortschritt in Kosovo- Serbien ab

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Antonio Guterres lobte, dass dauerhafte Friedens-, Stabilitäts- und sozioökonomische Entwicklung in Kosovo und der Region von nachhaltigen Fortschritt im Dialog abhängen, der darauf abzielt, die Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien zu normalisieren, schreibt die serbische Nachrichtenagentur Beta, Broadcast Express. In den neuen sechs - Monatsbericht über die Arbeit [...]
In dem neuen sechsmonatigen Bericht über die Arbeit der UNO-Mission in Kosovo (UNMIK), der auf der Tagesordnung der von morgen stattfindenden UN-Sicherheitsratssitzung steht, betonte Guterres, dass der Dialogfortschritt auch für die europäischen Ziele der beiden Länder unerlässlich sei.
“Während ich die klare Aussagen der beiden Seiten über die Bedeutung des Dialog voranbringen möchte, unterstreicht ich die Bedeutung eines wirklichen Engagements für die Fortsetzung von hochrangigen Gesprächen im EU-unterstützten Dialog in einer sehr nahen Zukunft”, sagte Guterres in dem Bericht.
Der Bericht über die Normalisierung der Beziehungen zwischen Belgrad und Pristina erinnert daran, dass die Delegationen, die von den wichtigsten Verhandlungsführern geführt wurden, drei Gesprächsrunden auf Expertenebene zu Fragen rund um finanzielle Ansprüche und Eigentum geführt haben. Trotz der Bereitschaft der beiden Seiten, ungelöste Probleme zu begegnen und zu lösen, haben Pristina und Belgrad ihre Positionen zu mehreren Fragen, einschließlich der Gründung einer Vereinigung der serbischen Mehrheitsgemeinden im Kosovo, noch nicht miteinander in Einklang gebracht.
In einem Dokument, das auf der UNO-Website veröffentlicht wurde, lobte Guterres Kosovo-Institutionen, politische Subjekte und Wähler für die regelmäßige Entwicklung von Frühwahlen im Februar, die trotz der Herausforderungen der Pandemie eine höhere Wahlbeteiligung als im Oktober 2019 sahen.
Guterres forderte auch die neue Kosovo-Regierung und die Opposition auf, konstruktiv zu arbeiten, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Bevölkerung und die Wirtschaft des Kosovo zu bekämpfen, die Bemühungen fortzusetzen, die Rechtsstaatlichkeit zu festigen, Korruption zu bekämpfen, den Menschenrechtsrahmen und -grundsätzen einzuhalten und wichtige politische Prozesse voll und ganz zu engagieren.
Der Bericht betont auch, dass in der befragten Zeit erhebliche Schritte unternommen wurden, um die Ermittlungs- und Justizprozesse der Kosovo-Sonderstaatsanwalt und der Kosovo-Sonderkammern zu verbessern. Diese Rechtsgrundsätze müssen eine vollständige Zusammenarbeit auf allen Seiten haben, um ihre Aufgaben effektiv erfüllen zu können, was unter anderem in dem Bericht über die Arbeit von UNMIK vom 16. September bis 15. März hinzugefügt wurde.












