Haradinaj Stublla und Cakaj: Hören Sie auf, die albanischen Adressen im Presevo-Tal absichtlich zu löschen

Der Leiter der Kosovo-Diplomatie Melza Haradinaj-Subla und der amtierende Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten Albaniens, Gent Cakaj, haben auf den Prozess der bewussten Auslöschung albanischer Adressen im Tal durch die Behörden Serbiens, insbesondere in Medvedja, aber auch Bujanoc und Presevo reagiert. Haradinaj-Staubla und Cakaj in einer gemeinsamen Antwort [...]
Haradinaj-Staubla und Cakaj haben in einer gemeinsamen Antwort erklärt, dass die Streichung albanischer Adressen im Presevo-Tal nicht nur einen völlig falschen Spiegel der demografischen Zusammensetzung dieser Räume und der Anzahl der Albaner in Serbien schafft, sondern ihre Grundrechte und Freiheiten, einschließlich des Wahlrechts, radikal verletzt.
Diese staatliche Praxis, voll willkürlich und bewusst umgesetzt, stellt auch eine neue Form der Unterdrückung gegen Albaner im Presevo-Tal dar. Deshalb fordern wir die serbischen Behörden auf, die systematische Arbeit zur Hervorhebung albanischer Adressen unverzüglich zu unterbrechen, während wir diese institutionelle Praxis nachdrücklich verurteilen. Diese staatliche Praxis schadet nicht nur den Rechten der Albaner im Presevo-Tal, sondern ist auch eine vollständige Missachtung der demokratischen Standards im Allgemeinen”, sagte die Erklärung.
Haradinaj-Staubla und Cakaj appellieren an alle einschlägigen internationalen Institutionen, in erster Linie an den Beratenden Ausschuss für den Schutz von Minderheiten im Rahmen des EU-Rahmenübereinkommens des Rates Die SEU für nationale Minderheiten, um diesen Prozess mit mehr Aufmerksamkeit voranzutreiben und um diesen Prozess der langfristigen Folgen für die in Serbien lebenden Albaner zu verhindern.
Kosovo und Albanien setzen sich weiterhin für eine Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit ein und glauben tief an die europäische Zukunft des gesamten westlichen Balkans. Es sollte jedoch betont werden, dass dies vor allem die gegenseitige Anerkennung, die Gleichbehandlung und die uneingeschränkte Achtung der demokratischen Normen bedeutet”, schließt die Erklärung.












