EU mit neuen Reiseregeln: Änderungen des Visagesetzes

Die EU hat das Visumgesetz geändert, um die Bedingungen für legale Reisen zu verbessern und den Kampf gegen illegale Migration zu verstärken, hat der EU-Rat heute angekündigt. EU-Justiz- und Haushaltsminister auf einem Treffen in Luxemburg haben heute neue Regeln bestätigt, die Reisende von einem [...]
Die EU-Justiz- und Innenminister auf einem Treffen in Luxemburg haben heute neue Regeln bestätigt, mit denen Reisende aus einem Land, das dem Visum unterliegt, schneller und klarer werden können.
Die Änderungen umfassen die Einreichung von Visa-Anforderungen für einen Zeitraum von 6 Monaten bis 15 Tagen vor der Reise, die Befüllung von Elektronik und die Unterzeichnung von Bewerbungsformularen sowie die schrittweise Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Mehrzugangsvisums für regelmäßige Reisende von einem bis fünf Jahren.
Die neue Verordnung erhöht auch die Datenverarbeitungssteuer, die nun 80 Euro erreichen wird, und ihr Betrag wird alle drei Jahre überarbeitet.
Der EU-Rat stellt fest, dass die verabschiedete Verordnung die Zusammenarbeit mit Drittstaaten im Hinblick auf die Wiederzulassung illegaler Einwanderer durch einen neuen Mechanismus verbessert.
Im Rahmen dieses Mechanismus wird die Kommission die Zusammenarbeit mit Drittstaaten regelmäßig im Hinblick auf die Wiederzulassung bewerten.
Wenn ein Land nicht kooperiert, wird die Kommission dem Rat vorschlagen, sich über die Durchführung von restriktiven Maßnahmen im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Anforderungen, aber auch über die Höhe der Visatarife zu entscheiden.
Andererseits kann die Kommission vorschlagen, dass der Rat eine Entscheidung zur Verringerung der Visasteuern trifft, die Zeit für die Entscheidung über Visaanforderungen verkürzt oder die Länge der Visa für mehrere Einreisen erhöht.












