Gipfel NATO startet mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, Kosovo ohne Vertreter auf dem Treffen

Die NATO eröffnet den Gipfel in Ankara im Rahmen erhöhter Sicherheitsmaßnahmen, während internationale Medienvertreter bereits akkreditiert sind und die ersten Berichte eines der wichtigsten Ereignisse der Atlantischen Allianz aufgenommen haben.
Der Gipfel der NATO in der türkischen Hauptstadt findet in einer kontrollierten Sicherheitsatmosphäre statt, mit strengen Maßnahmen und Verboten öffentlicher Versammlungen in Ankara.
Wie Telegrafi vor Tagen berichtete, wurden vor dem Start des Gipfels zahlreiche Verhaftungen registriert. Den Behörden und Berichten zufolge wurden insgesamt 225 Personen verhaftet, von denen derzeit 178 in Haft sind.
Unter den Berichten befinden sich Menschenrechtsaktivisten, Vertreter der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler, Umweltaktivisten, Journalisten und Studenten. In Ankara gilt ein zweiwöchiges Verbot öffentlicher Versammlungen.
An dem Gipfel sollen Führer der Allianz-Mitgliedsstaaten, Dutzende von Staatsbeamten, Ministern, hochrangigen Diplomaten und Vertreter internationaler Organisationen teilnehmen.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen verstärkte Verteidigungsinvestitionen, Unterstützung für die Ukraine, neue militärische Technologien und verstärkte Zusammenarbeit zwischen Verbündeten.
Nach dem Telegraphenbericht von Ankara wird der westliche Balkan nicht als Schwerpunkt dieses Gipfels erwartet, während es in der diesjährigen Arbeit keine Vertreter aus Kosovo, Bosnien und Herzegowina oder Serbien gibt.











