Die Schweiz wird nicht weniger Soldaten im Kosovo

Angesichts der stabilen Sicherheitslage plant die NATO, ihre Truppenzahl im nächsten Jahr schrittweise zu reduzieren, kündigte das Oberste alliierte Staatspersonal in Europa am Freitag (SHAPE) an.
Da die Schweiz keine Infanterie zur Mission beiträgt, hat die Ankündigung keine Auswirkungen auf die Swisscoy-Operationen, sagte das Schweizer Verteidigungsministerium vom <x0Keystone- SDA”, Bericht “Swissinfo== Einzelnachweise ==
Das Schweizer Kontingent erfüllt weiterhin kritische Aufgaben für die Mission, zum Beispiel bei der Überwachung der Situation, des Transports oder des KFOR-Hauptsitzes. Die maximale Schweizer Truppe ist derzeit 215 Militärpersonal.
Nach gewaltsamen Zwischenfällen im Jahr 2023 wurde die KFOR mit NATO-Reserven gestärkt. Seitdem hat sich die Sicherheitslage stabilisiert, bleibt aber nach Angaben des Schweizer Ministeriums instabil.
Aktuell werden ca. 4600 Soldaten zur NATO-geführten KFOR eingesetzt. Die USA, die etwa 600 Soldaten im Kosovo haben, hatten früher ihre Absicht bekundet, die Teilnahme an der KFOR zu verringern. Insgesamt 31 Länder beteiligen sich an der Mission.
Seit 1999 haben die Schweizer Streitkräfte ihren bisher größten Einsatz im Ausland im Kosovo durchgeführt.












