Merz: EU-Haushalt 2028-34 unerschwinglich

Bundeskanzlerin Merz hält die künftigen Haushaltsvorschläge der EU für unerschwinglich. Merzis Haltung unterstützt auch die Niederlande.
Die Europäische Kommission hat den Vorschlag für den EU-Haushalt für 2028 bis 2034 vorgelegt, der für diese sieben Jahre mehr als 1,6 Billionen Euro vorsieht. Es sind im Wesentlichen drei Säulen: Landwirtschaft und regionale Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit sowie Außen- und Sicherheitspolitik.
Nach dem Gipfel in Brüssel kritisierte Bundeskanzler Friedrich Merz den Vorschlag als unerschwinglich und unausgewogen. In diesem Kommentar wurden Meinungsverschiedenheiten innerhalb von 27 Mitgliedstaaten bezüglich des siebenjährigen Finanzierungsplans hervorgehoben, schreibt Deutsche WellE.
Nach Merz ist das, was bisher vorgeschlagen wurde, nicht machbar. Es ist nicht erschwinglich” Gleichzeitig forderte er Haushaltsverhandlungen, um schneller voranzukommen.
Deutschland ist der größte Beitrag zur EU
Auch die Position Deutschlands, der größte Nettozahler der EU, unterstützt die Niederlande.
Andere Mitgliedstaaten wollen, dass die EU-Haushaltsverhandlungen zwischen 2028 und 2034 bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Dies scheint jedoch ein sehr optimistisches Ziel zu sein.
Irland, das derzeit den EU-Ratsvorsitz übernimmt, wird mit der Vorlage eines neuen Vorschlags beauftragt.












