Deutschland: 15-Jährige hämmerte Kosovo, Iraker, versuchte Rassismus

Er trug eine Uniform und einen Militärhelm. Neben einem Hammer mit zwei Airsoft Pistolen. Es sollte Muslime und Ausländer töten
Bewaffnet mit Hämmern, Helmen und Uniformen wird ein 15-Jähriger mit versuchtem Mord angeklagt, der durch Rassismus im Schulhof motiviert ist. Was steckt hinter dem brutalen Angriff?
Ein Teenager wird am Indy Court in Augsburg wegen eines Hammerangriffs auf zwei Schüler in einem Schulhof vor Gericht gestellt, berichtet albinfo.ch, ausgestrahlt Periskop.
Der Angeklagte schlug die Opfer aus rassistischen Gründen mit einem Hammer und verletzte sie beide.
Der damals 15-jährige Student wird vor dem Jugendgericht des versuchten Mordes und schweren Angriffs angeklagt.
Wegen des Alters des Angeklagten ist der gesamte Prozess nach dem Mytur-Gesetz für die Öffentlichkeit geschlossen. Eine Entscheidung kann im Juni getroffen werden, schreibt die Deutsche Nachrichtenagentur, DPA. Die Darstellung der Unschuld gilt für den aufgeladenen Teenager, bis ein rechtsverbindlicher Satz erreicht ist.
Laut Anklageschrift sollte der Angeklagte Muslime töten.
Am Morgen des 2. Oktober 2025 betrat der 15-Jährige angeblich den Schulhof in Friedberg, um Menschen islamischen Glaubens und fremden Ursprungs zu töten, Platten albinfo.ch. Der Teenager soll eine Uniform als Uniform und einen Militärhelm getragen haben, und neben einem Hammer trug er angeblich zwei Airsoft Pistolen, die ohne Erlaubnis gehalten werden konnten.
Im Schulhof schlug er angeblich einen Schüler irakischer Abstammung und einen Schüler des Kosovo-Abstiegs zu Kopf und Körper. Studenten, 14 und 13 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen bis zu mittlerer Größe. Der 15-Jährige, ein ehemaliger Gymnasialschüler, wurde kurz später von der Polizei verhaftet und ist seitdem in Haft.
Die Jugendgerichte planen mehrere Tage der Anhörung.
Da die Untersuchung Indikatoren über die Existenz des extremistischen Motivs ergab, übernahm die Münchner Staatsanwaltschaft den Fall unmittelbar nach dem Vorfall. Die Ermittlungsbehörde in der Landeshauptstadt ist das Bayerische Zentralbüro für die Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus.
Zunächst sind elf Tage der Verhandlung bis zum 23. Juni geplant. Allerdings könnten die Verfahren etwas früher abgeschlossen werden. Obwohl das Urteil von geschlossenen Türen erlassen wird, beabsichtigt das Landgericht, die Ergebnisse der Öffentlichkeit bekannt zu geben. /Periskop












