Deutsches Parlament genehmigt Budget für 2026

Deutschland hat das Budget für das nächste Jahr genehmigt. Weniger Finanzierung für Entwicklungshilfe ist vorgesehen. Der Entwurf wurde mit den Stimmen der herrschenden Koalition, CDU- Konservativen/CSU und Sozialdemokraten genehmigt. Die 524,5 Milliarden Euro-Ausgaben sind im Grundhaushalt vorgesehen. Dazu werden spezielle Mittel für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie für [die] Kräfte hinzugefügt.
Die 524,5 Milliarden Euro-Ausgaben sind im Grundhaushalt vorgesehen. Diese werden zu den Kosten von Sondermitteln für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie für die deutschen Streitkräfte, die durch Kreditaufnahme finanziert werden, hinzugefügt.
So wird Deutschlands neue Schulden im nächsten Jahr mehr als 180 Milliarden Euro erreichen. Dies ist die zweithöchste Verschuldung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.
Das Budget wurde von den Stimmen der regierenden Koalitionsparteien, der CDU/CSU und der SPD genehmigt, während die Oppositionsparteien dagegen gestimmt haben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, (SPD), sagte, dass “dieses Budget auch einen Datensatz” vorsieht.
Höheres Budget für Arbeit, Soziale Angelegenheiten
Ein Großteil des Budgets - rund 197 Milliarden Euro - geht in den Bereich Arbeit und Soziales, vor allem für Renten.
Das Verteidigungsministerium, das ca. 108 Milliarden Euro erhält, ist in Bezug auf das Budget zweitrangig. Dies ist Deutschlands höchstes Verteidigungsbudget seit dem Kalten Krieg. Viel Geld wird auf militärische Ausrüstung und Munition gehen.
Das Budget für das Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit (BMZ) wird auf 10,06 Milliarden Euro reduziert - das ist der kleinste Betrag im Gesamthaushalt Deutschlands in den letzten 15 Jahren.
Die Ukraine erhält 2026 Hilfe in Höhe von 11,5 Milliarden Euro.
Das Budget mit den höchsten Investitionen wird das des Verkehrsministeriums sein. Für große Investitionen auf der Straße, Brücken und Eisenbahn werden 14 Milliarden Euro aus dem regulären Budget sowie 21 Milliarden Euro aus dem speziellen Infrastrukturfonds bereitgestellt. / DW/ Periscopi












