Deutschlands Reaktion kommt: Wir unterstützen das Sondergericht. Verbrechen sind nötig.

Das deutsche Außenministerium reagierte nach dem Rücktritt des Kosovo-Präsidenten Hashim Thaci und bestätigte die Anklage wegen Kriegsverbrechen durch den Sonderstaatsanwalt. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Justiz wird begrüßt. In dem Vorschlag des Berliner Außenministeriums für die Deutsche Welle am Donnerstag die politischen Entwicklungen im Kosovo, wo Präsident Hashim Thaci [...]
In dem am Donnerstag vorgelegten Vorschlag des Auswärtigen Amtes für die Deutsche Welle im Kosovo, in dem Präsident Hashim Thaci nach Bestätigung der Anklage wegen Kriegsverbrechen zurückgetreten ist, wurde die Angeklagte bereitwillig beurteilt, dass sich gezeigt hat, mit Justizbehörden zusammenzuarbeiten.
“Wir sind uns des Rücktritts des Präsidenten, Hashim Thaci, und seiner Zusammenarbeit mit Justizbehörden bewusst. Wir begrüßen die Bereitschaft der Angeklagten, mit den Hinrichtungsorganen zusammenzuarbeiten. Kriegsverbrechen zu bringen ist notwendig und Teil der Unterstützung des Kosovo für den Rechtsstaat”, betont das deutsche Außenministerium.
Darüber hinaus wird die Bedeutung der Schaffung von Gerechtigkeit in einer Gesellschaft als wichtiger Faktor für den sozialen Frieden hervorgehoben. Es gibt keinen langfristigen Frieden in einer Gesellschaft ohne Gerechtigkeit für vergangene Ungerechtigkeiten. Deutschland ist überzeugt, dass die Bekämpfung der Straflosigkeit in vielen Teilen der Welt durch internationale Gerichte Teil einer verantwortungsvollen Außenpolitik ist. Deutschland unterstützt damit die Arbeit der Sonderkammern des Kosovo, sowohl finanziell als auch Personal und Politik. Kosovo ist ein wichtiger Partner, mit dem wir eng zusammenarbeiten und ihn auf seinem europäischen Weg unterstützen. ”












