Schweiz: Eine Zigarette, eine Stunde Arbeit mehr

Ab 1. Februar 2020 arbeiten Regierungsangestellte im Schweizer Kanton Tessin eine Stunde mehr, wenn sie rauchen möchten. Der Umzug wurde als Weg zur Verbesserung der Mitarbeiterproduktivität begründet. Anwälte argumentieren auch, dass Nicht-Duhanpier unter dem aktuellen System bestraft werden. Nach dem aktuellen Gesetz haben Mitarbeiter [...]
Ab 1. Februar 2020 arbeiten Regierungsangestellte im Schweizer Kanton Tessin eine Stunde mehr, wenn sie rauchen möchten.
Der Umzug wurde als Weg zur Verbesserung der Mitarbeiterproduktivität begründet.
Anwälte argumentieren auch, dass Nicht-Duhanpier unter dem aktuellen System bestraft werden. Nach geltendem Recht sind Mitarbeiter für zwei 15-minütige Urlaub pro Tag berechtigt. Während die Mitarbeiter nicht die Stunde markieren müssen, wenn sie während dieser Zeit rauchen, wird das Rauchen außerhalb dieser beiden Ferienzeiten gemessen, gefolgt von albinfo.ch.
Das Gesetz wird zunächst auf die kantonalen und staatlichen Parlamentegebäude angewendet, soll aber künftig in andere Regierungsgebäude des Kantons ausgebaut werden.
Fabio Badasci, aus dem Tessin, sagte, dass der Umzug nicht nur aufgrund von Produktivitätsbedenken gerechtfertigt war, sondern es notwendig war, so dass es für alle Arbeiter richtig wäre.
Badasci sagte auf der Schweizer Nachrichtenseite “Le Temps”, dass die laufenden “Reduktionen aus dem Rauchen eine ungleichmäßige Behandlung unter Rauchern und Nicht-Duhanpiern darstellen und (resultate) einen Produktivitätsverlust”.
Rauchen ist in geschlossenen Gebieten in der Schweiz seit 2010 verboten, obwohl das Land immer noch als einer der größten Tabakfeinde in Europa gilt.
Etwa 27 Prozent der Einwohner der Schweiz rauchen.











