Investitionen fehlen aus der EU, Albanien auf niedrigster Ebene in Zentral- und Südeuropa

Albanien und Montenegro sind die beiden niedrigsten Investitionsströme aus den Ländern der Europäischen Union (BE) insgesamt. Nach einer Studie des Wiener Zentrums für Wirtschaftswissenschaften 2018 hatte Albanien nur 53,9 Prozent der gesamten ausländischen Investitionen aus der EU. Albanien hinterließ [...]
Nach einer Studie des Wiener Zentrums für Wirtschaftswissenschaften 2018 hatte Albanien nur 53,9 Prozent der gesamten ausländischen Investitionen aus der EU. Albanien verließ nur Montenegro, das nur 44,3 Prozent der gesamten ausländischen Investitionen aus europäischen Ländern erzielte.
In anderen Entwicklungsländern Mittel- und Südosteuropa (CESEE) ist der Anteil der Investitionen aus den EU-Ländern deutlich höher.
Nordmazedonien hat 73,3 Prozent der Gesamtinvestitionen aus den EU-Ländern, Serbien berichtet, dass es 73,6 Prozent der ausländischen Direktinvestitionen aus den EU-Ländern gibt, Bosnien 66.7%, Bulgarien 79,6%, Rumänien 91.1 %, Ungarn 92.7% etc. (nach der Karte unten).
Doch trotz seiner Herkunft haben Investitionen in Bruttobegriffe 2018 im Vergleich zu vor einem Jahr in Moldawien, Albanien, Serbien und Nordmazedonien ein Wachstum verzeichnet.
Traditionell hat die CESEE-Region die meisten Investitionen aus den EU-Ländern angezogen. Für jedes der Länder der Region kommen fast drei Viertel der ausländischen Investitionen aus der EU, im Gegensatz zu Albaniens Fall, dass fast die Hälfte des Investitionsflusses aus Nicht-EU-Ländern wie Kanada, der Türkei, der Schweiz usw. stammt.
Doch die jüngsten Trends zeigen, dass es einen Rückgang der Investitionen in Ungarn und Slowenien aus den EU-Ländern gibt, die in den letzten fünf Jahren rückläufig sind.
Für die Länder des westlichen Balkans, neben dem Kosovo und zu einem kleineren Maß Bosniens, ist die Rolle der EU-Länder als ausländische Investoren auch im Niedergang, berichtet das Wiener Institut für Wirtschaftswissenschaften.
Die Einkommensunterschiede zwischen den CESEE-Ländern bleiben hoch.
Diese Länder leiden immer noch unter dem Mangel an wirtschaftlicher Integration in die EU, sowohl im Handel als auch in ausländischen Direktinvestitionen. /montor/.












