Das neue Balkan-Waffenrennen: Wo steht das Kosovo?

Am 26. Juli dieses Jahres verbot Rumänien einen russischen Waffenträger auf der Donau. Es ging um einen Transporter mit zehn gebrauchten, aber modernisierten Tanks. Moskau plant, ein militärisches Hilfspaket von 30 Panzern und 30 modernen Kampfflugzeugen nach Serbien zu schicken. Aber Rumänien blieb nach Sanktionen stehen [...]
Moskau plant, ein militärisches Hilfspaket von 30 Panzern und 30 modernen Kampfflugzeugen nach Serbien zu schicken. Aber Rumänien verbot es nach EU-Sanktionen gegen Russland. Moskau benutzte Ungarn, um Waffen gegen Serbien zu übergeben und erhielt damit den Dank des serbischen Präsidenten Aleksandar Vuciq.
So schreibt die deutsche Zeitung Die Welt, die in einem Artikel darauf hinweist, dass auf dem Balkan ein neues Wettrennen gestartet wurde.
Dieses neue Wettrüsten ist mit politischen Argumenten vermischt. Albanien und Kosovo haben eine Zollunion beschlossen und wachsen wirtschaftlich zusammen. In Serbien wird dies als Versuch gesehen, ein großes Albanien zu schaffen - ein Begriff, mit dem die albanische Regierung gerne” provoziert, schreibt die Zeitung, beschreibt Mapo.
In dem Papier wird ferner betont, dass die Idee des Austauschs von Gebieten zwischen Serbien und dem Kosovo noch nicht vom Tisch entfernt wurde, im Gegensatz zu dem, was gesagt wurde. Laut Zeitung bestehen die USA erneut darauf, diese Idee voranzubringen.
Aber wer gibt mehr für Waffen auf dem Balkan aus?
Die ersten sind die Griechen mit über 5,2 Milliarden Euro im Jahr 2018 als Rüstungsbudget. Die Rumänen kommen später mit 4,6 Milliarden Euro. Serben geben 904 Millionen Euro aus - etwas mehr als Kroaten, die 889 Millionen Euro ausgeben. Albanien gibt 180 Millionen Euro aus, eine Steigerung um 25 Prozent bis 2017.
Kosovo gibt nur 63,3 Millionen Euro aus.













