Ein neuer Impuls für das Kosovo-Problem?

Stabilität, Stabilität, Stabilität ist das einheitliche Element, das Deutschland und Frankreich intensiver für die Länder des westlichen Balkans sorgt. Er ist auch der gemeinsame Nenner einer Politik zwischen Berlin und Paris, die bei den westlichen Balkans nicht ohne Unterschied ist. Aber sogar ein realistischer positiver Ausgangspunkt [...]
Stabilität, Stabilität, Stabilität ist das einheitliche Element, das Deutschland und Frankreich intensiver für die Länder des westlichen Balkans sorgt. Er ist auch der gemeinsame Nenner einer Politik zwischen Berlin und Paris, die bei den westlichen Balkans nicht ohne Unterschied ist. Aber sogar ein realistischer positiver Ausgangspunkt, der das Interesse an den Balkans klar erkennt, ohne vergebliche Erwartungen und Hoffnungen zu wecken.
Auf dem Gipfel für die Westbalkane in Berlin, von Anfang an haben sich beide hochrangige Politiker nicht verstecken, was diese informelle Begegnung nicht zu tun wäre: Weder der Berliner Prozess noch der “werden als Lösungserkennung gesprochen werden” Pristina und Belgrad im Konflikt zum Kosovo-Problem. Was mehr zu sein war, wurde auch klar: Sicherheit, Bekämpfung der Waffenschmuggel, Terrorismus, unkontrollierte Migration und organisierte Kriminalität. Dies sind die gemeinsamen vorrangigen Interessen der Region.
Die Stabilitätspriorität macht die Politik für die westlichen Balkanstaaten in Europa und der EU konsequent und fragwürdig, muss aber politisch erfüllt werden. Denn letztlich kann die gewünschte Stabilität nur einen glaubwürdigen politischen Partner garantieren. Und die Glaubwürdigkeit der Politik funktioniert auch im westlichen Balkan durch legitime demokratische Kontrollkörper und demokratische Politik. Wer die Rechtsstaatlichkeit heute nicht ernst nimmt, wird in der Außenpolitik nicht ernst genug sein. Vertrauen Sie in die Stabilisatoren, die wirklich die Flüchtlingswellen tame, aber sie eroden die Demokratie innerhalb kurzfristig. Fehler, die in anderen Regionen gemacht werden, sollten nicht im westlichen Balkan wiederholt werden!
Daher ist es sehr geschätzt, dass aber am Ende des westlichen Balkangipfels politische Schlussfolgerungen aus den deutsch-französischen Gemeinden entstanden sind. Sie erinnern die Teilnehmer u.a. an die Verpflichtung “zu einem festen Stand für Demokratie, [...] den Stand des Rechts und verantwortlicher Staatsakte, die Korruptionsbekämpfung und die Stärkung der Rolle der Zivilgesellschaft und der unabhängigen Medien.” Der Brief soll sehr geduldig sein. Aber es wäre fatal gewesen, wenn dieses Signal nicht gegeben wurde.
Die Verknüpfung von Stabilitätsinteressen und einer zukunftsorientierten europäischen Politik führte im vergangenen Jahr zu einem historischen Erfolg im zehnjährigen Streit zwischen Griechenland und Nordmazedonien.
Und solche Parameter sollten die Orientierungslinien auch bei der Lösung des Kosovo-Konflikts sein. Die Reihe zwischen Pristina und Belgrad war wahrscheinlich der dringendste Grund für den Aufruf des Gipfels, aber seine schwierigste Aufgabe: Die Idee, die Grenzen für die Entschädigung zwischen Kosovo und Serbien zu korrigieren, eine “deal”, die die Präsidenten beider Länder mit amerikanischer Unterstützung seit Monaten auf die Bühne gebracht hatten. Dies verursachte Alarm Sirenenen, um in europäischen Kapitalen zu klingen. Denn ein Tabu brach: Absetzen der Grenzen im Rahmen einer bilaten Entschädigung. Und nicht aus gutem Grund fürchten viele einen negativen Effekt auf die Nachbarländer, vor allem in Bosnien und Herzegowina, eine zerbrechliche Struktur, die durch solche ethnische Verstöße gefährdet wird.
Merkel und Macrons Beharrlichkeit auf einen EU-geführten Dialog haben schließlich zum Ausdruck gebracht: Serbien und Kosovo wollen den Dialog im Rahmen der EU- Mediation fortsetzen, mit dem Ziel, eine erweiterte und endgültige Einigung zu erreichen, die Stabilität in der Region dient und den Weg nach Europa ebnet.
Wenn die Hälfte der Schlussfolgerungen dieses Gipfels ernst genommen werden sollte, dann erreichte dieser Gipfel viel: Auf der Grundlage gemeinsamer Interessen der Stabilität wird die Einheit zwischen Deutschland und Frankreich in der Politik für den westlichen Balkan erreicht. Dieser leistungsstarke europäische duet bringt somit eine starke Dynamik in die falsch ausgerichteten oder steckenden Prozesse der Region, insbesondere in der Beziehung zwischen Kosovo und Serbien. Wichtig ist, dass dieser Impuls und der Druck von Berlin und Paris lebendig gehalten wird. Ansonsten würden sie bald irgendwo zwischen Belgrad und Pristina Staub werden.












