Schweizer Kokainmarkt Überschwemmungen Albanische Gange

Cocaine war teuer. Nur Manager, Modelle, Künstler könnten Weißstaub behandeln. Heute wird die Medizin in Moderation produziert. Während ein Gramm Kokain einmal mehrere hundert Franken kosten, liegt der Preis heute zwischen 60 und 130 Franken. So billig Kokain wie nie zuvor hat riesige Konsequenzen. Heute wird Kokain zwischen [...]
Während ein Gramm Kokain einmal mehrere hundert Franken kosten, liegt der Preis heute zwischen 60 und 130 Franken. So billig Kokain wie nie zuvor hat riesige Konsequenzen.
Heute wird Kokain zwischen 0,5 Prozent und 2,5 Prozent von der Schweizer Bevölkerung, je nach Land oder Stadt, verwendet, wie von “SonntagsZeitung”, Forward Indexline berichtet.
Notfälle sammeln
Erstaunlicherweise haben Drogen einen zunehmenden Grad an Sauberkeit. Das hat sich seit 2013 verdoppelt. Albanische Banden Überschwemmungen den Schweizer Markt mit reinem Kokain und kämpfen gegen ihren Wettbewerb.
Wenn er ein extrem sauberes Kokain spürt, kann es gefährlich sein, weil das Risiko einer Überdosierung steigt. Keine andere illegale Medizin in der Schweiz bringt so viele Verbraucher in die Notfallabteilung des Krankenhauses. Allein im Insolspital Bern sind Überdominationsfälle seit 2013 verschwunden.
In Großbritannien verdoppelten sich Kokain Todesfälle. Glücklicherweise bleiben sie in der Schweiz auf einem niedrigen Niveau stabil. Durch neue Schmuggling-Methoden, einschließlich der Schweiz, erreichen die steigenden Mengen inzwischen Europa. Allein in diesem Jahr haben die Polizei in Basel einen Rekord von 600 Kokain im Wert von rund 20 Millionen Franken bereitgestellt.
Südamerikanische Kokainflut
In Kolumbien, Peru und Bolivien erhöht sich die Fläche des Kopffeldes beim explosiven Wachstum. Neunzig Prozent der Drogen, die von Südamerika nach Europa geschmuggelt wurden, kommen in Frachtschiffen an. Besonders vertraut sind die Überweisungen von Bananen. Häfen wie Rotterdam, Antwerpen oder Hamburg sind oben auf der Liste.
Unternehmen, die Container tragen, sind in den meisten Fällen nicht bewusst. Allerdings werden Besatzungsmitglieder gebribed. Dies betrifft auch ein in Genf ansässiges Transportunternehmen.
Im März und April entdeckten amerikanische Ermittler insgesamt 2,8 Tonnen Kokain auf zwei MSC-Trägern. Und im Juni konfiszierten sie 19.76 Tonnen Kokain im Wert von rund 1,3 Milliarden $ an Bord von MSC Gayane, die ebenfalls die genannte Transportanlage besitzt. Dies ist die größte US-Zoll-Entdeckung in ihrer 230-jährigen Geschichte. Die im Container verborgene Kokain war wahrscheinlich für die Schweiz bestimmt.
Im Falle von MSC Gayane wurden sechs der 24 Besatzungsmitglieder verhaftet und angeklagt. Der Kapitän kannte nichts wie das Transportunternehmen in Genf, das mit den amerikanischen Behörden zusammenarbeitet.












