Ausländer, Schweiz Sehen mehr und mehr positiv

33 Prozent der Jugendlichen haben eine harmonische Beziehung zu Ausländern, verglichen mit 11 Prozent vor acht Jahren. Zunehmend wird eine hohe Migration positiv. Die Ergebnisse des CS-Jugendbarometers zeigen, dass Schweizer Jugendliche, Ausländer und Flüchtlinge in der Schweiz, weit weniger sie als ein [...]
Die Ergebnisse des CS-Jugendbarometers zeigen, dass Schweizer Jugendliche, Ausländer und Flüchtlinge in der Schweiz, weit weniger als vor wenigen Jahren als Problem empfinden. Seit 2015 ist die Zahl der Jugendlichen, die Migration als wichtiges Problem ansehen, von über 50 auf 29 Prozent gesunken. In der Flüchtlingskrise wurde die Bedeutung des Themas in den Jahren 2015 und 2016 kurz angesprochen, fiel aber wieder auf das Niveau vor der Krise zurück. Stattdessen sorgen sich die Jugendlichen mehr um ihre Rente. In 53 Prozent ist der Ruhestand das bei weitem stärkste Problem, schreibt “20 Minute”, zeichnet Albinfo.ch.
Außerdem wird die Migration immer positiver. 2010 haben nur 7 Prozent der Befragten die Einwanderung als Vorteil oder Chance bewertet, im Vergleich zu 16 Prozent im Jahr 2018. Für 24 Prozent ist Einwanderung kein Problem, im Jahr 2010 waren es nur 14 Prozent. Und die Zahl der Menschen, für die immer mehr Ausländer ein großes oder großes Problem sind, ist von 46 auf 31 Prozent gesunken.
Für Chloe Yans, Co-Autor des CS Youth Barometer, ist diese Entwicklung überraschend. Dies ist eine massive Änderung der Wahrnehmung des Problems innerhalb weniger Jahre”. Vieles hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die emigrierte Generation aus dem Balkan in der Schweiz gut integriert ist. Viele Jugendliche wurden mit Menschen aus dem Balkan ausgebildet, und sie betrachteten sie als Teil der Schweizer Gesellschaft. In diesem Fall hat die Schule die Rolle einer Integrationsmaschine gespielt.
Für ältere Schweizer ist die Skepsis jedoch immer noch hoch, weil eine solche Integrationserfahrung fehlt. Ein weiterer Faktor können soziale Medien sein. Unter Plattformen wie Facebook oder Instagram lernen Jugendliche weltweit das Leben anderer kennen. Dies fördert Toleranz und Verständnis anderer Situationen”.











