Italien gegen EU für Flüchtlinge

In der Migrationsdebatte nimmt Italien einen Kurs gegen die EU auf. Sie stellt auch die humanitäre Militärmission der EU vor Libyen in Frage. Wird die Frage gestellt, ob Menschen aus europäischen Schiffen künftig gerettet werden sollen? Italien lehnt die Fortsetzung der humanitären Marinemission der Europäischen Union „Sophia” während der Krise in Betrieb genommen. [...]
In der Migrationsdebatte nimmt Italien einen Kurs gegen die EU auf. Sie stellt auch die humanitäre Militärmission der EU vor Libyen in Frage. Wird die Frage gestellt, ob Menschen aus europäischen Schiffen künftig gerettet werden sollen?
Italien lehnt die Fortsetzung der humanitären Marinemission der Europäischen Union ab „Sophia”, die während der libyschen Küste Flüchtlingskrise operiert. EU-Botschafter für Sicherheitsfragen haben am Freitag ein besonderes Treffen abgehalten, da die Regierung von Rom Migranten aus dem Mittelmeer nicht mehr von EU-Schiffen gerettet werden wird.

Federica Moghrins Sprecherin, die für die Außenpolitik zuständige EU, sagte, dass eine Lösung im Rahmen der geplanten Überprüfung dieser Mission gesucht wird. Eine Lösung wird innerhalb von fünf Wochen erwartet.
EU-Schiffe haben 49.000 Menschen gerettet
Ob in dieser Debatte bald eine Lösung gefunden wird, ist unbekannt. Der italienische Premierminister Giuseppe Cote schickte einen Brief an den Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claudide Juncker, der die Revision der Mission „Sophia” beantragte. Während der Innenminister Matteo Salvin, der Leiter von Lega Nord, Anfang Juli aufgerufen hat, dass die Fähredocks der EU-Mission an italienische Häfen nicht mehr automatisch erlaubt werden. / DW/











