Kosovo Grund warum Sofia Summit scheitern kann

Die Europäische Union versucht mit diplomatischen Mitteln, Zusammenstöße wegen Kosovo auf dem Westbalkan-Gipfel der nächsten Woche in Sofia zu verhindern. Länder, die Kosovo nicht anerkannt haben, drohen Boykott. Die Fortsetzung in mehreren EU-Ländern für den Kosovo-Status wirft Schatten auf Vorbereitungen für den Balkangipfel [...]
Der anhaltende Streit in mehreren EU-Ländern für den Status des Kosovo wirft Schatten in Vorbereitung auf den Balkangipfel der EU in Sofia 17. Mai. Eine Woche vor dem EU-Gipfel erscheinen die Zeichen noch für Konfrontation.
Fünf EU-Länder akzeptieren die Anerkennung des Kosovo nicht. Griechenland, Rumänien, Slowakei, Spanien und Zypern wollen dies auch auf dem EU-Gipfel in Sofia deutlich machen. Demnach sollte in diesem Gipfel kein Symbol interpretiert werden, als ob die Unabhängigkeit des Kosovo und des Kosovo-Staats verpackt sind.
Um die Entwicklung des Gipfels wie geplant zu ermöglichen, kämpft die EU nun mit diplomatischer Finanzierung. In der letzten Erklärung des Treffens in Sofia werden also nicht die Länder des Westbalkans gesprochen, sondern die Westbalkan-Partner, die DPA-Nachrichtenagentur, die sich auf EU-Kreise bezieht, berichtet DW.
Spanien nimmt wegen des Kosovo nicht teil
Auf der anderen Seite werden auch die Länder, in denen die Staats- und Regierungschefs der EU sitzen, durch ihre Namen [von Beamten] gekennzeichnet und nicht wie üblich mit den Namen der Länder. Mit diesen Anpassungen hoffen Organisatoren, dass der Westbalkan-Gipfel nicht boykottiert wird.
Nur der Leiter der spanischen Regierung, Mariano Rajoy, mit allen Zugeständnissen, wird nicht am Gipfel teilnehmen, wird von Brüsseler Diplomaten offenbart. In Madrid wurde kürzlich gesagt, dass Rajoy vor dem Hintergrund der Seperateistischen Bewegungen in Katalonien keine Bilder mit dem Kosovo-Präsident Hashim Thaci machen möchte.
Auf dem Gipfel von Sofia wird die europäische Perspektive des westlichen Balkans diskutiert. Aber es wird nicht gedacht, dass die EU eine genaue Zeit für die Mitgliedschaft bieten wird.
Als die Europäische Kommission in der im Februar vorgestellten Balkanstrategie 2025 die Mitgliedschaft für Serbien und Montenegro möglichst möglich bot, gab es widersprüchliche Reaktionen der Mitgliedstaaten.
Kritiker sagen, die Balkanländer sind noch weit davon entfernt, die Kriterien für die EU-Mitgliedschaft zu erfüllen.











