Verborgen auf dem Frachtzug nach Deutschland

Bahnhof Rosenheim. Die Polizei stoppt hier von der Planung eines Frachtzugs aus Italien. Die deutsche Polizei sucht seit vier Uhr morgens nach illegalen Einwanderern. Weil die Passagierzüge zunehmend kontrolliert werden, versuchen Flüchtlinge nun, auf Güterzügen in Deutschland zu gelangen. Du musst dich überprüfen, ob [...]
Weil die Passagierzüge zunehmend kontrolliert werden, versuchen Flüchtlinge nun, auf Güterzügen in Deutschland zu gelangen.
Cops prüfen, ob die Autos erschossen werden und ob die Kugeldichtung beschädigt ist. Wenn sie die Autos zur Kontrolle öffnen.
Flüchtlinge werden disseciert, kaum aus ihren Verstecken. Afrikaner müssen etwa neun Stunden auf dem Zug verbracht haben. Sie sind aus Nigeria und haben den Frachtzug in Bozen, Italien. Bozen ist das Land, wo alle Güterzüge aus Italien aus Europa kommen, und von hier aus verlassen viele Flüchtlinge.
Die in Rosenheim inhaftierten Flüchtlinge werden von der Polizei mit Hilfe eines Übersetzers befragt. Die Antworten hängen davon ab, ob Afrikaner nach Österreich zurückkehren oder in Deutschland Asyl suchen dürfen. Nach etwa drei Stunden erhält die Polizei auch Antworten auf ihre Fingerabdrücke.
Nigerianer sind anderswo in Europa registriert. Und am Ende des Verhöres stellt es sich heraus, dass Afrikaner keinen Grund für Asyl in Deutschland haben. Sie werden nach Österreich zurückkehren. Von dort aus werden sie wahrscheinlich nach Italien deportiert, wo sie zuerst das EU-Gebiet verletzten. /DW












