Schweiz: Die niedrigste Anzahl von Asylanträgen seit 2010

Auch im zweiten Quartal dieses Jahres hat sich der Rückgang der Asylsuchenden in der Schweiz fortgesetzt. Zwischen Januar und Ende Juni (sechs Monate) gab es insgesamt 9123 Asylsuchende, die die niedrigste Zahl seit 2010 registriert ist. Im zweiten Quartal sind (April-Juni) [...]
Auch im zweiten Quartal dieses Jahres hat sich der Rückgang der Asylsuchenden in der Schweiz fortgesetzt. Zwischen Januar und Ende Juni (sechs Monate) gab es insgesamt 9123 Asylsuchende, die die niedrigste Zahl seit 2010 registriert ist.
Im zweiten Quartal (April-Juni) wurden 4392 Asylanträge gestellt, das Staatssekretariat für Migration (SEM) in einem heute veröffentlichten Kommuniquique. Diese Zahl ist 26 Prozent kleiner als im gleichen Quartal des letzten Jahres.
Und im Juni dieses Jahres ist die Zahl der Asylsuchenden im Vergleich zum Juni 2016 um ein Drittel gesunken oder insgesamt wurden 1634 Asylanträge aufgenommen.
Obwohl die Zahl für den Rest des Jahres zu erhöhen erwartet wird, gilt die Schweiz weiterhin als Ort der Nichteinhaltung der Präferenzen von Asylsuchenden.
Angesichts der großen Landung im ersten Halbjahr hat SEM die Prognose im Januar dieses Jahres für das ganze Jahr 2017 korrigiert. Das niedrigste Szenario mit 19.500 Asylanträgen gilt nun als wahrscheinlich wie das mit 24.500, das bisher als höchstwahrscheinlich angesehen wurde. Natürlich bleibt es unsicher, wie sich die Situation in Konfliktzonen und Migrationsrouten entwickeln wird. So hat das SEM weiterhin das 24.500 Asylsuchende Szenario als Grundlage für seine Pläne.
Die SEM im Juni hat 2205 Asylanforderungen im ersten Studiengang gelöst. 618 haben Asyl gewonnen, 667 haben einen temporären Stand (F) genommen. 476 Fälle, basierend auf dem Dubliner Deal, hat SEM sie überhaupt nicht behandelt.












