Japan schlägt einen Plan vor, China anzugreifen

Tokio will den USA, Indien und Australien beitreten, um die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit zu fördern, aber auch um die aggressiven Erweiterungspolitiken von Peking einzudämmen. Auf dem G-20-Chefgipfel in Hamburg im Juli erklärte japanischer Premierminister Shinzo Abe, dass Tokio bereit sei, [...]
Auf dem G-20-Leitergipfel in Hamburg im Juli erklärte der japanische Premierminister Shinzo Abe, dass Tokio bereit sei, an dem Wirtschaftsentwicklungsplan der EU teilzunehmen, “One Belt, One Road” (OBOR).
Die Entscheidung des japanischen Führers wurde durch Bedenken veranlasst, dass heimische Unternehmen profitable Bauprojekte verlieren würden, da moderne “Projekt Silk Road” nach Südostasien, den Republiken Zentralasien, dem Nahen Osten und darüber hinaus verbreitet.
Japans Außenminister Taro Kono hat angekündigt, dass er den bevorstehenden Besuch von US-Präsident Donald Trump nutzen will, um vorzuschlagen, was als eine sehr einfache Option für Chinas OBORê-Initiative betrachtet werden könnte, berichtet “Deutsche Welle”, die Periscopi-Übertragung.
Vier - Way Dialogue
In einem Interview mit Japans “Nicki Economic Daily” am Mittwoch sagte Kono, dass Tokio einen hochrangigen Dialog zwischen Japan, den USA, Indien und Australien eröffnen wollte, damit vier Mächte den freien Handel und die Sicherheitszusammenarbeit über das Südchinesische Meer, über den Indischen Ozean und über die gesamte Route zum Kontinent Afrika fördern könnten.
Kono fügte hinzu, dass er Kooperationsrollen für andere Nationen angeboten hatte, zitierte er auch Frankreich und Großbritannien als potenzielle zukünftige Beteiligte.
Der Plan ist klar entworfen, um die massive militärische Macht Peking weiterhin zu bekämpfen.
Größter Handelspartner
China ist Australiens größter Handelspartner und hat in den letzten Jahren große Investitionen von chinesischen Unternehmen in Australien getätigt.
Eines der umstrittensten Angebote war die Anmietung des Hafens in Darwin an ein chinesisches Unternehmen im Norden Australiens. Diese Vereinbarung wurde mit viel Kritik begrüßt und betont, dass es keinen Sinn gibt, die strategischen Infrastrukturanlagen des Landes zu einem Rivalen zu geben.
Das Pentagon war auch unglücklich mit dem Deal, da Darwin als Hauptschiff für die amerikanische Marine und das Marine Corps dient. /Periscope.













