Das Kosovo schickt einen Brief an Kallas: Wir sind besorgt über die begrenzte Reaktion der EU nach den Erklärungen von Paunovic

Die amtierende Außenministerin und Diaspora Glauk Konjufca hat einen Brief an die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außenpolitik und Sicherheit Kaya Kallas geschickt, in dem sie eine stärkere Reaktion der EU auf die Erklärung des serbischen Ministers Snezana Paunovic fordert, die besagt, dass Slobodan Milosevic 1998 anstelle von Slobodan Milosevic das Kosovo ethnisch geräumt hätte.
In seinem Brief beschreibt Konjufca die Erklärung als vorsätzliche Aussage von Kriegsverbrechen (=x1>), die Hass anstiften und Frieden und Stabilität auf dem westlichen Balkan bedrohen.
Seiner Meinung nach kann die Rhetorik eines Ministers im Amt nicht als gemeinsame Waffe behandelt werden, wie er sagte, mit revisionistischen und feindlichen Inhalten gefüllt war, die den Dialog zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien untergraben.
Konjufca äußerte auch Enttäuschung über die erste Reaktion der Europäischen Union, die erklärte, sie sei verzögert und begrenzt.
Um das Engagement der Union zur Verhütung grausamer Verbrechen, zur Ablehnung von Hassreden und zur Bekämpfung des historischen Revisionismus ("x0>") zu unterstützen, ist eine klarere und leistungsfähigere öffentliche Antwort erforderlich.
In dem an Kallas gerichteten Dokument fordert der amtierende Außenminister die EU auf,
die Erklärung von Minister Paunovic öffentlich und klar verurteilen; die serbischen Behörden daran zu erinnern, dass solche Erklärungen mit den europäischen Werten und dem Beitrittsprozess unvereinbar sind; diese Frage im Rahmen des politischen Dialogs mit Serbien und im Prozess der europäischen Integration anzugehen.
Konjufca hat auch Kallas um ein Treffen oder Telefongespräch gebeten, um die Angelegenheit so schnell wie möglich zu diskutieren.
Am Ende des Schreibens stellt er erneut fest, dass das Kosovo weiterhin der multiethnischen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und dem Schutz der Rechte aller Gemeinschaften verpflichtet ist und betont, dass ethnische Säuberung und kollektive Bestrafung in jeder Form inakzeptabel sind.











