Schweizer Augen direkte Bahnverbindungen nach London

Schweizer Augen direkte Bahnverbindungen nach London

Die Schweizer Regierung sieht großes Potenzial für eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen der Schweiz und der britischen Hauptstadt London. Allerdings müssen Reisende geduldig sein: Regierung steht vor zahlreichen Herausforderungen beim Aufbau der Verbindung

Die Regierung betrachtete die Herausforderungen im Zusammenhang mit dieser Eisenbahnverbindung während einer Diskussion.


So werden beispielsweise noch genau welche Stationen in der Schweiz bedient. Da das Vereinigte Königreich nicht Teil der Schengen-Zone ist, sind Grenzkontrollen sowohl für die Einreise als auch für die Ausreise erforderlich, so die Ankündigung.


Es wird bekannt, dass im Falle eines Direktzugs zwischen der Schweiz und London die Einreisekontrollen auf Schweizer Boden durchgeführt werden müssen, fügte sie hinzu.


Außerdem gelten für Eurotunnel strengere Sicherheitsvorschriften und strengere Kontrollen. Nach Angaben der Regierung ist die Ausweitung internationaler Verträge in der Schweiz für Grenz- und Sicherheitskontrollen notwendig.


Die zuständigen Abteilungen sind für die weitere Überprüfung der noch offenen Fragen zuständig. Sie soll bis Ende 2027 weitere Schritte beschließen.


Eine direkte Verbindung zwischen Schweizer Bahnhöfen und London wird voraussichtlich ab 2030 in Betrieb gehen.


London gilt als das beliebteste Reiseziel für die Schweiz, berichtet Swissinfo. Eine geplante direkte Verbindung soll sechs Stunden zwischen Cyril und London, fünfeinhalb Stunden von Genf und fünf Stunden von Basel entfernt, sagte die Schweizerische Bundesbahn im vergangenen März. Dies erfüllt die Erwartungen der Reisenden, sendet albinfo.ch.


Im Mai letzten Jahres unterzeichneten die Bundesbahnen eine Vereinbarung mit dem französischen Eisenbahnunternehmen SNCF Voyageurs und Eurostar International, dem Hochgeschwindigkeitszugbetreiber zwischen London und dem europäischen Kontinent.


Eine politische Basis für den Zug gibt es bereits: Verkehrsminister Albert Röst und britischer Verkehrsminister Heidi Alexander haben im Mai letzten Jahres ein entsprechendes zwischenstaatliches Abkommen in London vereinbart.


Nach Angaben des Verkehrsministeriums sind staatliche Beihilfen für die Erbringung von Dienstleistungen nicht geplant. Sie muss von einem Eisenbahnunternehmen kommerziell betrieben und über Ticketverkäufe finanziert werden.

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