Kurt beklagt sich bei der österreichischen Zeitung: Die Wahlen wurden uns auferlegt, wir wollten sie nicht.

Der amtierende Premierminister des Kosovo, Albin Kurti, hat erklärt, dass Parlamentswahlen, die im Land abgehalten werden, nicht der Wunsch seiner Regierung waren, sondern dass sie verhängt wurden.
In einem Interview der österreichischen Zeitung Die Presse sagte Kurti, dass die Vetevendosje-Bewegung trotz der Verluste im Vergleich zu früheren Wahlen wieder als größte politische Kraft des Landes entstanden sei.
Das ist unser fünfter Sieg in den letzten sieben Jahren. Jetzt haben wir 43 Prozent, aber das beinhaltet noch nicht Diaspora Stimmen”, sagte er.
Kurti kündigte an, dass sie auf die endgültigen Wahlergebnisse warten und dann Gespräche mit anderen politischen Parteien führen werden. Er fügte hinzu, dass seine Regierung selbst in seinem früheren Mandat Vertreter aller ethnischen Gruppen einbezogen und überzeugt habe, dass ein solcher Ansatz auch in Zukunft weitergehen werde.
Die Presse: Im Kosovo wurden nur Parlamentswahlen abgehalten. Ihre Partei, Vetevendosje, ist wieder die stärkste Kraft geworden, hat aber im Vergleich zu früheren Wahlen Verluste erlitten. War es eine gute Idee, eine Wahl zu treffen?
Albin Kurti: Unsere Entscheidungen wurden auferlegt. Wir wollten sie nicht. Aber wir sind wieder oben. Das ist unser fünfter Sieg in den letzten sieben Jahren. Jetzt haben wir 43 Prozent, aber das schließt keine Diaspora-Abstimmungen ein. Wir warten auf die endgültigen Ergebnisse und treten dann in Gespräche mit anderen Parteien. Letztes Mal umfasste unsere Regierung auch Vertreter aller ethnischen Gruppen. Und ich bin sicher, das wird so bleiben.












