Die Kosovaren sind vom politischen Spielen müde.

Die Schweizer Zeitungen achteten besonders auf die Parlamentswahlen am Sonntag im Kosovo. Zeitungen “Neue Zürcher Zeitung” und “Tags Anzeiger” veröffentlichte detaillierte Analyse der Ergebnisse und der politischen Krise, die das Land weiterhin als Geisel hält.
Nach Angaben der NZZ gewann die Partei von Premierminister Albin Kurti die Wahlen, sah aber die Mehrheit, die notwendig war, um nur HINA zu regieren, und ließ das Land vor einer neuen politischen Blockade stehen.
Nach der Zählung von über 99 Prozent der Stimmen erhielt Vetevendosje rund 43 Prozent der Stimmen, gefolgt von der Demokratischen Partei des Kosovo mit 21,1 Prozent und der Demokratischen Liga des Kosovo mit 17,7 Prozent. Kurti wird Koalitionen und Kompromisse mit dem Oppositionsrecht brauchen, wo er bereits im Frühjahr gescheitert war, als das Parlament es versäumte, den neuen Präsidenten innerhalb der Frist zu wählen, was zu dritten Wahlen innerhalb weniger Monate führte, schreibt. NZZ.
Die Müdigkeit der Bürger aus dieser Wahlwelle spiegelte sich deutlich in Zahlen wider: Die Wahlbeteiligung erreichte seit 2008 nur rund 37 Prozent negative historische Rekordwerte und 8 Prozentpunkte weniger als Dezember.
Die NZZ betont, dass Kosovo aufgrund dieser anhaltenden Unzufriedenheit mit dem Verlust von EU-Mitteln im Wert von Millionen bedroht ist. Eine Tranche von 90,7 Mio. Euro ist bereits in ernsthafter Gefahr, da die Frist für die Annahme von Reformen Ende Juni abläuft und die Zeit nicht ausreicht. Die Folgen werden direkt von den Bürgern spürbar: Schulen, die nicht renoviert werden, blockiert Infrastruktur, Energie-und Gesundheitssektor zunehmend beschäftigt.
Journal “Tags Anzeiger” schreibt, dass viele Wähler die rote Karte an alle Parteien zeigten, ohne die Opposition zu belohnen. Das politische Klima ist stark polarisiert, nicht nur im Parlament und anderen Institutionen, sondern auch in Fernsehstudios, die manchmal Boxringe ähneln. == Weblinks ==== Einzelnachweise ==== Einzelnachweise ==
Obwohl Kurt mit der Eindämmung der Korruption in gewissem Maße gutgeschrieben wird, sind viele Wähler mit dem Gleichgewicht seiner sechs Jahre Regel unzufrieden.
Es fehlten grundlegende Reformen in Bildung und Gesundheit: Kosovarische Studierende sind in den letzten Ländern der PISA ständig auf Rangiert, während Kosovare hauptsächlich für medizinische Behandlungen ins Ausland gehen, insbesondere in der Türkei. <x0)
== Weblinks ==* Offizielle Website (englisch) == Einzelnachweise == Die Wahlen wurden ruhig abgehalten, die Ergebnisse wurden von allen Seiten anerkannt und erklärt, wie schreibt “Tage Anzeiger”, mit fast Schweizer Genauigkeit. /Telegraph












