Europäisches Parlament billigt neues Gesetz über die Ausweisung von Migranten

Das Europäische Parlament hat ein neues Gesetz verabschiedet, das darauf abzielt, die Rückkehr von Migranten ohne Recht auf Aufenthalt in der Europäischen Union zu beschleunigen, und zwar in einer Abstimmung, die die verstärkte Unterstützung rechtsgerichteter Kräfte für eine strengere Migrationspolitik betont.
Das neue Paket, das als "Return Rule" “bekannt ist, gilt als einer der wichtigsten und umstrittensten Veränderungen der EU-Migrationspolitik der letzten Jahrzehnte. Eines ihrer Hauptelemente ist die Möglichkeit, dass die Mitgliedstaaten durch Abkommen mit Drittländern Deportierungszentren außerhalb des EU-Gebiets schaffen.
Der Gesetzentwurf wird mit 218 gegen 418 Stimmen bei 30 Stimmenthaltungen angenommen. Nachdem das Ergebnis bekannt gegeben wurde, wurden im Parlament starke Reaktionen aus beiden politischen Lagern aufgenommen, wobei die Befürworter die Entscheidung feiern, während die Gegner es als einen Problemschritt für die Rechte der Migranten bezeichneten.
Nach neuen Bestimmungen können Rückkehrzentren als Transitstellen oder als Strukturen genutzt werden, in denen Migranten lange Zeit bleiben werden. Unbegleitete Minderjährige werden von der Maßnahme ausgeschlossen, während Familien mit Kindern in diese Zentren ziehen können.
In der Abstimmung wurde auch bestätigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Mitte-Rechts-Gruppen und rechtsgerichteten Parteien im Europäischen Parlament in Migrationsfragen gestärkt und eine neue politische Mehrheit in diesem Bereich geschaffen wurde./ Periskop.










