IK KPS: Hantavirus-Bedrohung im Kosovo bleibt sehr gering

Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit des Kosovo hat berichtet, dass das Risiko einer Hantavirus-Infektion für Bürgerinnen und Bürger im Kosovo und in den EU-Ländern/EUA hoch geschätzt wird, trotz jüngster Berichte über ein Kreuzfahrtschiff im Südatlantik.
Laut Daten des Europäischen Zentrums für Prävention und Bekämpfung von Krankheiten (ECDC) wurden sieben Fälle von Huntavirus auf einem Kreuzfahrtschiff, darunter drei Opfer, berichtet, während in einigen Proben der Andes (ANDV) Virus, der noch in Argentinien ist.
IK Das KPS weist darauf hin, dass die menschliche Übertragung an den Menschen erst nach engem, verlängertem Kontakt erfolgt und sich nicht leicht ausbreiten kann. Die Gesundheitsbehörden haben vorbeugende Maßnahmen auf dem Schiff durchgeführt, während das Risiko für die allgemeine Bevölkerung nach wie vor sehr gering ist.
Das Institut schlägt vor, dass das Blutungsfieber mit Nierensyndrom, das durch das Hantavirus verursacht wird, im Kosovo keine neue Krankheit ist und die Zahl der gemeldeten Fälle im Laufe der Jahre niedrig und stabil bleibt. Insgesamt wurden im Zeitraum 2021-2025 im Kosovo acht Fälle gemeldet.
Hunts werden von Nagetieren auf den Menschen übertragen, vor allem durch Kontakt mit Urin, Fecal oder Speichel von infizierten Nagetieren. Symptome sind Fieber, Müdigkeit, Muskelschmerzen und in schwerwiegenderen Fällen Nierenschäden oder Atemprobleme.
Laut ICHPK sind Waldarbeiter, Landwirte und Menschen, die in Umgebungen arbeiten, in denen Nagetiere vorhanden sind, am stärksten gefährdet. Derzeit gibt es keinen zugelassenen Anti-Hunter-Impfstoff in Europa und es gibt keine spezifische Antivirus-Behandlung.
Das Institut empfiehlt die Vermeidung von Kontakten mit Nagetieren, Reinigung und Belüftung geschlossener Umgebungen sowie die Verwendung von Masken und Handschuhen während des Reinigungsraums, wo Nagetiere gefunden werden können. /Periskop
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