US verbieten Diplomaten, sich über Demokratie, Wahlen im Ausland zu kommentieren

Eine neue Führung des Staatssekretärs Marco Rubio verhindert, dass amerikanische Diplomaten über die Ehrlichkeit von Wahlprozessen und demokratischen Werten in ausländischen Ländern kommentieren. Die interne Ordnung vom 17. Juli stellt einen radikalen Wandel in der traditionellen Politik der amerikanischen Diplomatie dar, die die Demokratie und die Menschenrechte historisch förderte [...]
Eine neue Führung des Staatssekretärs Marco Rubio verhindert, dass amerikanische Diplomaten über die Ehrlichkeit von Wahlprozessen und demokratischen Werten in ausländischen Ländern kommentieren.
Die interne Ordnung vom 17. Juli stellt eine radikale Änderung der traditionellen Politik der amerikanischen Diplomatie dar, die historisch die Demokratie und die Menschenrechte auf der globalen Bühne fördert.
Laut dem Dokument werden die US-Botschaften keine öffentlichen Aussagen mehr über Wahlen in anderen Ländern abgeben, außer mit direkter Zustimmung des Sprechers von Rubio oder des Landesministeriums.
Die Leitlinien unterstreichen die Zusammenarbeit auf der Grundlage strategischer Interessen, auch bei autoritären Regierungen, die Vermeidung von Druck auf demokratische Reformen oder die Achtung der Menschenrechte.
Diese Politik steht im Einklang mit dem Ansatz von Präsident Donald Trump, der in einer Rede in Riyadh am 13. Mai gegen die westliche “intervention in den inneren Angelegenheiten der Nahen Ostenländer sprach”. Die amerikanische Rhetorik wird sich nun auf geopolitische und wirtschaftliche Interessen konzentrieren, unabhängig vom herrschenden Regime, Berichte von Euronealbania.
Kritiker betrachten diese Bewegung als eine Institutionalisierung der Hypokritie in der amerikanischen Außenpolitik und erinnern sich an doppelte Standards gegenüber traditionellen Verbündeten wie Saudi-Arabien im Vergleich zu Ländern wie Kuba. Dieser Wandel könnte autoritäre Regime stärken und die Glaubwürdigkeit der USA in der Zivilgesellschaft und den Menschenrechtsverteidigern in anderen Ländern schwächen.
Analysten warnten, dass dieser Weg von der Förderung der Demokratie den Ruf der USA als Rechteverteidiger beschädigen könnte und seinen weichen “ ” (Quellenkraft) in der Welt reduzieren könnte. Die Führung kommt zu einer Zeit, in der internationale Berichte, wie die von Freedom House und Economist Intelligence Unit, auf einen Rückgang der Demokratien auf der ganzen Welt hinweisen, während China und Russland ihren autoritären Einfluss erhöhen. /Periscopi/












