Das EP billigt den Bericht für Albanien: Wettbewerbswahl, aber Staat

Das Europäische Parlament hat den Bericht für Albanien gebilligt. Auf der auswärtigen Sitzung der Kommission betonen die Eurodeputs Albaniens breiten politischen Konsens und starke öffentliche Unterstützung für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Die Vertiefung der Reformen im Land ist im Bericht dringend erforderlich, während der politische Dialog konstruktiv und inklusive sein muss. Wahlen [...]
Das Europäische Parlament hat den Bericht für Albanien gebilligt. Auf der auswärtigen Sitzung der Kommission betonen die Eurodeputs Albaniens breiten politischen Konsens und starke öffentliche Unterstützung für die Mitgliedschaft in der Europäischen Union.
Die Vertiefung der Reformen im Land ist im Bericht dringend erforderlich, während der politische Dialog konstruktiv und inklusive sein muss. Anlässlich der Wahlen vom 11. Mai wurden die Dokumente in einem polarisierten Umfeld geschätzt und die administrativen Ressourcen von der herrschenden Partei genutzt. Aus diesem Grund fordern die Eurodeputs die albanischen politischen Parteien auf, sich entsprechend den O-Empfehlungen SBE/ODIHR zu Wahlreformen zu verpflichten.
Zwar wurde ein wesentlicher Punkt in die Reform der Justiz aufgenommen, doch ist die politische Einmischung nach wie vor eine große Herausforderung.
Zu den wichtigsten Prioritäten zählen ferner die Stärkung der Unabhängigkeit der Justiz, die Bekämpfung der Korruption und der organisierten Kriminalität sowie der Schutz der Grundrechte, in denen Pluralismus und Medientransparenz für den Aufbau des öffentlichen Vertrauens von grundlegender Bedeutung sind.
Im Entwicklungsplan billigen Eurodeputs den 922 Mio. Euro-Fonds für den westlichen Balkan, der die Reformagenda Albaniens unterstützen wird, sobald die Bedingungen erfüllt sind.
Der Bericht von Andreas Schieder wurde vom Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten mit 57 gegen 11 Stimmen bei 6 Stimmenthaltungen angenommen.Periscopi/












