“Ermüdung und Mangel an Mitteln”, WHO in Schwierigkeiten gegen gesundheitliche Herausforderungen

Massive Budgetschnitte und ein Abkommen zur Bekämpfung von Gesundheitsbedrohungen auf der Ebene von COVID-19 stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Woche in Genf, wo Vertreter aus fast jedem Land der Welt für die Weltgesundheitsversammlung versammelt sind. Die Versammlung, die jeden Mai stattfindet, definiert die Politik und die Budgets der Weltorganisation [...]
Die Versammlung, die jeden Mai stattfindet, definiert die Politik und das Budget der Weltgesundheitsorganisation (OBSH) für das nächste Jahr. Das Thema dieses Jahres ist “A World for Health”, aber angesichts eines herausfordernden Finanzklimas bleibt die Atmosphäre in Genf angespannt.
Im Jahr 2025 ist die WHO mit einem Mangel an $600 Millionen konfrontiert, während für den Zeitraum von 20262027 bis zu 5,3 Milliarden US-Dollar zuvor geplant eine Kürzung von $4.2 Milliarden vorgeschlagen wurde.
Viele globale Programme werden aufgrund fehlender Mittel von führenden Gebern wie Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden gekürzt.
O Die BSH hat Staaten um eine 20%ige Steigerung der jährlichen Beiträge gebeten, die Abhängigkeit von freiwilliger Finanzierung zu verringern.
Aufgrund der Schnitte wurden verschiedene Strukturen von regionalen Mitarbeitern und Büros betroffen, während die Agentur sich ausschließlich auf die dringendsten globalen Gesundheitsbedürfnisse konzentriert.
Eines der wichtigsten Fragen ist die Verabschiedung eines Pandemievertrages zur Verbesserung der Bereitschaft und Reaktion auf zukünftige Pandemien. Der Vertrag zielt darauf ab, die Krankheitsüberwachung, die schnellere Datenfreigabe und die Vorteile sowie den gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen und Arzneimitteln zu stärken.
Ein noch unfertiger Teil ist das System PACE (Überschreitungen und Austausch der Vorteile der Erreger), für das die Verhandlungen ein weiteres Jahr nach der Zustimmung des Vertrages fortgesetzt werden.
Auf der Tagesordnung stehen weitere Herausforderungen, wie z.B. nicht haftende Krankheiten und psychische Gesundheit. Diese Themen werden auf dem UN-Gipfel im September weiter diskutiert, aber die Versammlung ist die Möglichkeit, politische Verpflichtungen in diese Richtung voranzutreiben.
Die Staaten werden Entscheidungen für Nierenerkrankungen, Gebärmutterhalskrebs, Blindheit und Hörschäden berücksichtigen.
Der Klimawandel ist ein weiterer Schlüsselpunkt. Es wird erwartet, dass die Versammlung über einen Plan zur Verknüpfung von Gesundheits- und Klimaverpflichtungen im Rahmen der Pariser Vereinbarung abstimmen wird, aber die Umweltorganisationen haben mit den schwachen Maßnahmen, die auf die Rolle fossiler Brennstoffe eingehen, unzufrieden erklärt.
Ein weiteres Thema, das Aufmerksamkeit erfordert, ist die globale Strategie für den Terrorismus. Die WHO schlägt vor, den Plan bis 2031 zu verlängern, während derzeit nur 26% der Mitgliedstaaten nationale Pläne zur Bewältigung dieser Krankheit verabschiedet haben.
Experten sagen, die Ergebnisse dieser Versammlung werden weitgehend von der konkreten Umsetzung von Entscheidungen abhängen, zu einer Zeit, in der Mangel an Geldmitteln das Haupthindernis für den realen Fortschritt darstellt. /Periscope/ / / / / /












