Republika Srpska verabschiedet neuen Verfassungsentwurf des Staates in Bosnien und Herzegowina

Die Parlamentarische Versammlung der Republika Srpska hat kürzlich einen Entwurf der neuen Verfassung angenommen, mit der Bosnien und Herzegowinas serbischen Staat erklärt werden soll. Mit der neuen Verfassung wollen unter anderem die Führer der Republika Srpska diese Einheit als Staat des serbischen Volkes definieren, um das Recht zu gewähren [...]
Die Parlamentarische Versammlung der Republika Srpska hat kürzlich einen Entwurf der neuen Verfassung angenommen, mit der Bosnien und Herzegowinas serbischen Staat erklärt werden soll.
Mit der neuen Verfassung wollen unter anderem die Führer der Republika Srpska diese Einheit als Staat des serbischen Volkes definieren, das Recht auf Selbstherrschaft gewähren, eine eigene Armee schaffen und den Rat der Völker und Vizepräsidenten von zwei anderen konstituierenden Völkern abschaffen.
Diese Verfassung steht im Widerspruch zur Verfassung von Bosnien und Herzegowina und damit zum Dayton-Abkommen.
Seit dem Friedensabkommen von Dayton, das 1995 unterzeichnet wurde und den Krieg in Bosnien beendete, besteht das Land aus der Bosniak-Kroat-Föderation und der serbischen Republika Srpska unter einer schwachen Zentralregierung.
Bis Republika Srpska Gesetze zu innenpolitischen Fragen erlassen kann, bleiben Gesetze und Institutionen auf staatlicher Ebene nach der Verfassung von Bosnien und Herzegowina vor allem bestehen.
Der Entwurf, der mit 50 Stimmen pro und acht gegen Donnerstag in Banjaluka angenommen wurde, wird nun in eine 30-tägige öffentliche Debatte umgewandelt, nach der die Parlamentarische Kommission für konstitutionelle Fragen einen Vorschlag erarbeiten wird, der dann in der Nationalversammlung erörtert wird.
Dies ist eine weitere Bewegung, um die Republika Srpska von Bosnien und den Führern dieser Einheit zu trennen, da die Versammlung letzte Woche Gesetze verabschiedet hat, die die Arbeit der staatlichen Institutionen Bosniens auf dem Territorium dieser Einheit verbieten.
Obwohl das bosnische Verfassungsgericht die Strafverfolgung ausgesetzt hat, hat die Republika Srpska darauf bestanden, dass die Gesetze umgesetzt werden.
Die Aktionen der Republika Srpska Führer wurden von der Opposition in dieser Einheit abgelehnt und von der internationalen Gemeinschaft verurteilt.












