Deutschland: Das Verteidigungsministerium verbietet die Nutzung militärischer Güter für zivile Zwecke

Nach Jahrzehnten der Kontraktion wird die Bundeswehr in Deutschland Truppen hinzufügen. Daher verbot das Verteidigungsministerium nun die Verwendung von militärischem Eigentum für zivile Zwecke mit Folgen für Staaten und Gemeinden. Das Verteidigungsministerium verbietet die Umwandlung militärischer Güter und deren zivile Nutzung. Der Grund dafür ist die wachsende Nachfrage nach Militärstandorten aufgrund der geplanten Expansion [...]
Das Verteidigungsministerium verbietet die Umwandlung militärischer Güter und deren zivile Nutzung. Der Grund ist die erhöhte Nachfrage nach Militärstandorten aufgrund der geplanten Ausweitung der Streitkräfte, kündigte das Ministerium an. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin betrifft das Einfrieren der Umwandlung zunächst 187 ehemalige Militärbesitzer im Besitz der Bundesagentur für Immobilien. Sie sind nach Angaben des Ministeriums im Wesentlichen für die Bundeswehr geeignet. Darüber hinaus gibt es noch 13 weitere Objekte, die von der Bundeswehr betrieben werden, die nicht gegen frühere Entscheidungen aus dem Einsatz entfernt werden.
Dazu gehören der ehemalige Luftstützpunkt Fürstenfeldbrock und Teile des Flughafen Tegel in Berlin. Diese Räume werden zu einer strategischen “Ersatz von Boden” hinzugefügt, um bei Bedarf eine kurzfristige Verfügbarkeit zu gewährleisten.
Sorge für Laden und Gemeinden
Dieses Verbot behindert teilweise die Pläne bestehender Flächen und Gemeinden für die zivile Nutzung von Flächen. Neils Hilmer, der beim Verteidigungsministerium zuständige Staatssekretär, erklärte, dass die Regierung sich der Auswirkungen der Entscheidung voll bewusst ist und versucht, bestehende zivile Pläne zu berücksichtigen.
Anfang der 1990er Jahre begann der Prozess der Umwandlung von Bundeswehr-Immobilien für zivile Zwecke in Deutschland, als die Bundeswehr nach dem Ende des Kalten Krieges deutlich reduziert wurde. 2010 setzte sie sich fort, nachdem die militärische Rekrutierung ausgesetzt wurde. In vielen dieser Räume in den ehemaligen Bundeswehr-Kasernen wurden Wohnungen gebaut. / DW/Periskop.












