Belgische Medien: Belgien will Gefängnisse in Kosovo schaffen, sofern das Land den Weg zur EU unterstützt

Aufgrund fehlender Platz in den Gefängnissen des Landes will die belgische Regierung einige Gefangene ihren Satz in Kosovo dienen. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga prüft die Regierung die Möglichkeit, ein Gefängnis für verurteilte Personen ohne Status zu mieten oder zu bauen [...]
Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga prüft die Regierung die Möglichkeit, ein Gefängnis für verurteilte Personen zu mieten oder zu bauen, die keinen legitimen Status im Balkanland haben. Kosovo hat eine ähnliche Vereinbarung mit Dänemark.
Der belgische Justizministerin Annelyes Verlinden, sowie der Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuy, die kürzlich für die ersten Gespräche nach Kosovo reist, schreibt N-tv, das deutsche Medienmitglied von RTL, Broadcasts.
Mangel an Raum hat bereits ein neues Gesetz eingeführt
Überkrämpfte Gefängnisse sind ein Problem in Belgien. So trat ein neues Gesetz im Sommer in diesem westlichen Land in Kraft. Nach ihm sollte bei der Überprüfung der gerichtlichen Entscheidungen einen genauen Grund gegeben werden, warum ein Gefängnisstrafe wirklich notwendig ist. Derzeit fehlen rund 2.000 Gefängnisorte.
Belgien wurde 2014 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der in seinen Gefängnissen unbekannten Bedingungen verurteilt, und seither wurde es mehrfach von dem Europarat kritisiert. Nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur will Kosovo die deutschen Medien-Betreuer von Belgien auf dem Weg zur Europäischen Union unterstützen. Bislang ist das Land nur ein potenzieller Kandidat für die Mitgliedschaft. /Periscope/ / / / / /












