Demokratie in Aktion: Aktuelle Umstände erlauben keine freien und fairen Wahlen im Norden

“Demokratie in Action” setzt die Entwicklung der Wahlen in den vier nördlichen Gemeinden fort, die voraussichtlich am 23. April stattfinden werden. Trotz der mehrfachen Verlängerung des Wahltags und der Fristen für das Zertifikat der politischen Subjekte und ihrer Kandidaten haben politische Subjekte, insbesondere die der serbischen Gemeinschaft, keinen Willen für [...]
Trotz der mehrfachen Verzögerung des Wahltags und der Fristen für das Zertifikat der politischen Subjekte und ihrer Kandidaten haben politische Subjekte, insbesondere die der serbischen Gemeinschaft, keinen Willen zum Wahlrennen geäußert. Auch im nördlichen Mitrovica und Zubin Potok, wo die serbische Gemeinschaft über 90% der Bevölkerung ausmacht, wurde kein Kandidat aus der serbischen Gemeinschaft registriert. DnV schätzt, dass diese Situation die Legitimität der aus den Wahlen entstehenden Institutionen beeinflussen könnte, da sie keine faire Vertretung der serbischen Gemeinschaft gewährleistet.
Aufgrund des Rücktritts der serbischen Gemeindewahlbeamten von Wahlverwaltungstruppen sowie ihres Interesses an der Bewerbung stellt die CEC vor Herausforderungen, die notwendigen Vorbereitungen zur Organisation und Verwaltung eines fairen und wörtlichen Wahlprozesses zu entwickeln. Ungleichheiten im Zusammenhang mit der Ausbeutung bestehender Pollerstationen, Terminierung und Schulung von Kommissionern, die Durchführung von Wahlmaterialien sind einige der wichtigsten Probleme mit der Wahlverwaltungstruppen.
Insgesamt ist die Sicherheitslage in den vier nördlichen Gemeinden weiterhin zerbrechlich. Die Rücktritte der serbischen Polizeibeamten in diesen Gemeinden stellen einen großen Hangip dar, um Sicherheit zu gewährleisten, vor allem während des Wahlprozesses. DnV erinnert daran, dass die Schaffung einer sicheren Umgebung eine wesentliche Voraussetzung für freie und faire Wahlen ist.
Andererseits kann aufgrund dieser Faktoren ein schwerwiegender Mangel an Interesse der Bürger der serbischen Gemeinschaft an den Wahlen erwartet werden. Es wird erwartet, dass sich dies auch mit sehr niedrigen Auftritten in der Wahl manifestieren wird, die die Legitimität neuer Institutionen, die aus den 23. Aprilwahlen stammen, verletzen.
DnV schätzt daher angesichts der aktuellen Situation vor Ort, dass die aktuellen Umstände keine Wahlen im Norden organisieren und abhalten können, entsprechend den Standards für freie und faire Wahlen.










