Schweizer im Referendum für automatische Organlieferung gewählt

Die meisten Wähler in der Schweiz unterstützten den Übergang zu einem automatischen Organspendesystem, außer in Fällen, in denen ein potentieller Spender vor seinem Tod eindeutig gegen ihn ausgesprochen wurde, laut Austrittswahlen nach dem heutigen Referendum. Rund 59 Prozent der Wähler unterstützten die Veränderung, laut einer Umfrage des Instituts [...]
Rund 59 Prozent der Wähler unterstützten die Veränderung, laut einer Umfrage des Institute of Surveys gfs.burn.
Die Gesetzesänderung würde bedeuten, dass Patienten in Not viel schneller notwendige Organe erhalten, weil alle Menschen als Organspender betrachtet würden, wenn sie sich nicht für immer dagegen wehren würden.
Derzeit ein Gesetz, das die Schweizer Bürger verpflichtet, zu entscheiden, ob Spender gemacht werden, aber die Regierung setzt sich für eine Änderung ein, die es schwer kranken Patienten ermöglichen würde, gespendete Organe ohne lange Wartezeit zu erhalten.
Die Schweizer haben in mehreren Referenden am Sonntag für andere Themen gestimmt.
Eine weitere Frage des Referendums ist, ob die Schweiz Mittel für Frontex, die Grenzschutzagentur der Europäischen Union, sammeln wird.
Die Schweiz ist Mitglied des Schengen-Raums, in dem Grenzkontrollen abgeschafft wurden, aber die Regierung warnt, dass die Mitgliedschaft der Schweiz ohne große Beiträge gefährdet werden könnte.
Laut ersten Umfragen unterstützen rund 72 Prozent der Wähler den Anstieg der Frontex-Finanzierung.
Die dritte Ausgabe betrifft eine Änderung des Filmgesetzes, wonach Sender und Übertragungsanbieter 4 Prozent ihres Einkommens in die Produktion von Schweizer Film investieren müssten.
Rundfunkunternehmen sollten ebenso wie in der EU mindestens 30 Prozent der europäischen Filme oder Serien bereitstellen.
Rund 72 Prozent der Wähler unterstützten den Vorschlag, so eine Umfrage.
Mehr als 90 Prozent der Schweizer Wähler wählen in der Regel per Post. /kp












