Die Bundesregierung initiiert die Fortsetzung der militärischen Mission des Kosovo

Der Regierungsschrank hat die Fortsetzung des militärischen Engagements in Kosovo eingeleitet. Deutsche Streitkräfte müssen in Kosovo aktiv bleiben. Der Bundesschrank hat die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der KFOR-Mission in Kosovo für ein weiteres Jahr genehmigt. Das Bundestag wird in den kommenden Wochen diesen Antrag berücksichtigen. Mandatus prognostiziert ohne [...]
Der Bundesschrank hat die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der KFOR-Mission in Kosovo für ein weiteres Jahr genehmigt. Das Bundestag wird in den kommenden Wochen diesen Antrag berücksichtigen.
Das Mandat sieht keine Änderungen vor, die bis zu 400 deutsche Soldaten nach Kosovo geschickt werden. Nach Angaben der Bundesregierung sind derzeit rund 70 Mitglieder der Bundeswehr beschäftigt.
Die Zahl der 400 Soldaten der Bundeswehr wurde jedoch entschieden, nicht zu verringern, so dass Bundeswehri schnell und mit Flexibilität reagieren kann.
Seit der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo 2008 konzentriert sich die KFOR im Kosovo auf die Überwachung der Entwicklung professioneller, demokratischer und multiethnischer Sicherheitsstrukturen. Die Präsenz internationaler Truppen dient der langfristigen Stabilisierung der nördlichen Grenzregion Kosovos. Die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen und lokalen Akteuren ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig.
KFOR in Kosovo ist seit 1999 unter der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats tätig. Am 11. Juni 1999 entschied der Bundestag zum ersten Mal die deutsche Beteiligung an der KFOR Force im Kosovo. / DW












