Ukrainisch Krieg als Schock für die Finanzmärkte

Öl war lange Zeit teuer, andere Rohstoffe waren auch teuer, Börsenkursen sind immer rückläufig: Die Eskalation des Krieges in der Ukraine stürzt den Börsen ins Chaos. Eine Möglichkeit, russische Öl- und Gasimporte zu reduzieren, hat in der Stratosphäre die Preise drastisch erhöht. Ein Fass des Typs [...]
Eine Möglichkeit, russische Öl- und Gasimporte zu reduzieren, hat in der Stratosphäre die Preise drastisch erhöht. Ein Fässer des Rohöltyps Brant kostet gerade vor dem Markt geöffnet am Montag (07.03) 139 Dollar, das ist der höchste Preis seit Juli 2008. Auch die Gashandelspreise in Europa haben sich um 60 Prozent auf 350 Euro erhöht, was Freitagsrekord bricht (04.03). Vor der russischen Intervention in der Ukraine lag der Preis unter 80 Euro.
Aber nicht nur Öl und Gas sind teuer. Auch der Preis von Palladium hat einen Rekord von $3440 für die für die Katalysatoren verwendeten Böden erreicht, und Russland deckt 38 Prozent der weltweiten Palladium-Produktion ab. Nickel stieg vorübergehend um 30 Prozent, fast 38.000 $ pro Tonne, der höchste Preis seit Mitte - 2007. Der Alumin, auch in der Automobilindustrie benötigt, hat zum ersten Mal mehr als 400 $ pro Tonne erreicht, Kupfer hat auch Rekordpreise von rund 10,850 $ pro Tonne erzielt. Nach dem Ende der “eine schwierige Woche” wird auch diese Woche, die gerade begonnen hat, in Erinnerung bleiben, sagen deutsche Commerzbank-Marktanalysten.
Kraftstoff und Wärme werden teurer
Diese rasanten Anstiege der frühen Preise und die Sorge über eine weitere Eskalation des Krieges führten zum Rückgang der Börsenkurse. Nach schweren Verlusten auf asiatischen Märkten begannen sogar Stipendien in Europa die Woche mit starken Negativen. Der deutsche Aktienindex DAX sank um fast fünf Prozent und markiert den Wert von 12,438 Punkten. Während des Montags gab es jedoch einige leichte Erhöhungen des temporären Werts in plus bis zum Abschluss des Stipendiums. Der Eurostoxx-Handel fand statt, der in den ersten Minuten des Börsen um 3,7 Prozent fiel, aber dann hatte eine leichte Erneuerung des Kurses. Die Einzahlungen sind nun auf Gold: der Preis einer Unzeigen Land zum ersten Mal seit dem Sommer 2020 ist mehr als $2000 erreicht, aufgrund der tatsächlichen Verschwächung des Euros ist der Goldpreis so nie zuvor gestiegen. “Wir sind zu Beginn einer neuen Ordnung der Weltwirtschaft”, so erklärt sie die Reaktionen der Finanzmärkte Robert Halver, der Stratege der Kapitalmärkte der Bader Bank.
Im Allgemeinen wird die Wirtschaft in Deutschland und Europa aufgrund von Mangeln und hohen Preisen deutlich weniger produzieren. Neben der Erhöhung der Energiekosten wird der Verbrauchswunsch sinken, die Experten beachten. Deutschland ist stark von Energieimport und globalen Handel abhängig.
Auch die steigenden Rohstoffpreise beschleunigen die Inflation. Im gesamten Euroraum könnte die Inflation für das ganze Jahr um fünf Prozent steigen, glaubt Christian Kahler, Börsenstrategie bei der BZ Bank. So steht die Europäische Zentralbank vor dem Dilemma: Es ist tatsächlich gezwungen, die Preisstabilität zu erhalten. Also wird sie bei der Donnerstagssitzung für die politische Überwachung der Normalisierung entscheiden? Das bedeutet, die Inflation zu bekämpfen, aber die Wirtschaft weiter zu schwächen, indem sie zu einer Rezession führt. Die Situation ist laut Experten extrem bedrohlich. Die europäischen Aktienmarkte haben seit Beginn des Jahres 20 Prozent verloren. Solange es kein Zeichen der Stabilität geben kann, werden die Kurse rückläufig sein. /DW











