Der Brüsseler Skandal expandiert: 60 Abgeordnete und Geheimdienste von fünf Staaten werden untersucht

Der Korruptionsskandal des Europoan-Parlaments erweitert sich. Die einjährige Untersuchung durch die belgische Staatsanwaltschaft könnte andere Lobbys zwischen Eurodeputs und Golfstaaten ans Licht bringen. Griechische Medien schreiben, dass es etwa 60 Gesetzgeber in belgischen Behörden des Europäischen Parlaments gibt. Die belgische Staatsanwaltschaft hat keine detaillierten Informationen vorgelegt, sondern [...]
Griechische Medien schreiben, dass es etwa 60 Gesetzgeber in belgischen Behörden des Europäischen Parlaments gibt. Die belgische Staatsanwaltschaft hat keine detaillierten Informationen vorgelegt, sondern auf der offiziellen Seite der Justizanstalt wurden mehrere Fotos von Millionen Euro beschlagnahmt.
Die Eurodeputs hätten angeblich von den Lobbys der Golfstaaten in bestimmten EU-Rechtsvorschriften und Handelsfragen profitiert.
Vor ein paar Tagen verhaftete die belgische Polizei den Vizepräsidenten Eva Kyle, den ehemaligen jugoslawischen Präsidenten Antonio Panzer und Francesco Giorgi, den Ehemann des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments. Die Staatsanwälte bezweifelten, dass EU-Beamte Bestechungsgelder aus Katar in Fragen der Förderung der Fluggesellschaften des Landes genommen haben.
Eurodeput Eva Kyle hat die Beteiligung an korrupten Themen verweigert. Mittlerweile hat sich ihr Mann laut den italienischen Medien bereit erklärt, zusammenzuarbeiten. Er hat erklärt, dass er an mehreren Treffen von Organisationen aus Katar und Marokko teilgenommen hat, aber nur mit dem Ziel der Zusammenarbeit nach Gesetzen und nicht der Korruption.
Die Belg-Untersuchung umfasste Geheimdienste von fünf Ländern der Europäischen Union.










