Kosovo-Serbiener Dialog, Deutscher Sekretär: Bei Abschluss dieses Prozesses werden schmerzhafte Kompromisse erforderlich sein

Staatssekretär im Auswärtigen Amt Miguel Berger hat gesagt, dass die Lösung des Konflikts zwischen Serbien und Kosovo bald erreicht werden sollte. Die Lösung des Konflikts zwischen Serbien und dem Kosovo sollte so bald wie möglich erreicht werden. Sowohl die Länder als auch die gesamte Region werden von mangelnden Fortschritten in der Entwicklung und [...]
Die Lösung des Konflikts zwischen Serbien und dem Kosovo sollte so bald wie möglich erreicht werden. Die beiden Länder und die gesamte Region werden von mangelnden Fortschritten in Entwicklung und Stabilität angetrieben. Daher sind die Fortschritte im EU-vermittelten Dialog sehr wichtig, sagte Berger.
In einem Interview für die Deutsche Welle fügte der deutsche Sekretär hinzu, dass Lajcak und Borrell den deutschen Staat für ihre Arbeit im Kosovo-Serbien-Dialog voll unterstützen.
Berger betonte ferner, dass am Ende dieses Prozesses schmerzhafte Kompromisse erforderlich seien.
EU-Sondergesandter für den Dialog Miroslav Lajcak und Hoher Vertreter Josep Borrell haben unsere volle Unterstützung. Sie tun genau, was jetzt richtig ist: Sie lassen beide Seiten in den Gesprächen fallen. Schließlich werden auch schmerzhafte Kompromisse erforderlich sein, damit Verhandlungen mit einem umfassenden, stabilen und verbindlichen Abkommen abgeschlossen werden können, das es beiden Ländern ermöglichen wird, der EU beizutreten, sagte Berger.
Er sprach auch über die Frage des Umgangs mit der Vergangenheit, die Premierminister Albin Kurti als Voraussetzung für erfolgreiche Gespräche mit Serbien angeführt hat.
Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass jede Partei sich ihrer Verantwortung stellt. Die Vergangenheit zu betrachten ist nur auf dieser Grundlage möglich. Das habe ich auch in meinen Gesprächen in der Region betont. Vor der Vergangenheit darf jedoch nicht die Voraussetzung für den Dialog sein, denn so werden Gespräche unmöglich sein. Meiner Meinung nach ist es das Gegenteil: Ein erfolgreiches Abkommen zwischen Kosovo und Serbien würde es einfacher machen, sich der Vergangenheit zu stellen.











