Vor 60 Jahren: Eine Mauer teilt Berlin

Kurz vor der Morgendämmerung am 13. August 1961 ist die Grenze zwischen Ost und West der Stadt Berlin mit Rasierdraht geteilt: Die Berliner Mauer wird geboren. Im westlichen Teil Berlins kündigt ein Telefonat mitten in der Nacht der Spandauer Polizei an, dass ein S-Bahn-Zug, die Berliner U-Bahn, zurückgebracht wurde. Im [...]
Kurz vor der Morgendämmerung am 13. August 1961 ist die Grenze zwischen Ost und West der Stadt Berlin mit Rasierdraht geteilt: Die Berliner Mauer wird geboren.
Im westlichen Teil Berlins kündigt ein Telefonat mitten in der Nacht der Spandauer Polizei an, dass ein S-Bahn-Zug, die Berliner U-Bahn, zurückgebracht wurde.
Um 2:00 Uhr passiert in der deutschen Hauptstadt etwas. Vom Alexander-Platz führt Erich Honecker, noch unbekannt, Operationen als SED-Offizier: innerhalb von Stunden teilt sich auf Befehl von Präsident Walter Ulbricht das östliche und westliche Berlin.
Die Entscheidung der Regierungen des Warschauer Vertrags, das östliche Gebiet der Stadt zu schließen, um Blutvergießen zu vermeiden (1,6 Millionen Einwohner Berlins waren bereits nach Osten nach Westen gegangen), wurde zur konkreten Darstellung des “Iron West, die Welt in zwei Blöcke, unter sowjetischem Einfluss und unter amerikanischem Einfluss, während des Kalten Krieges.
Die Folgen dieser Wahl trennten Familien und Freunde seit Jahrzehnten und kosteten das Leben vieler Deutsche, die versuchen, auf immer gefährlichere Weise zu entkommen.
Mindestens 140 waren die Opfer der Mauer, die von Agenten aus dem Osten getötet wurden.
Die Entstehungsgeschichte dieser Grenze, die schnell in Betonblöcke umgewandelt wird, kann durch bereits ikonische Bilder dargestellt werden.












